mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5369 - Mon., 05 Jun 2017

Gelebte Nächstenliebe!

Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen

Matthäus 25/35



Wir waren vor kurzem in Freiburg/Deutschland zum runden Geburtstag meiner Freundin geladen. Wir feierten in einem kleinen Café der evangelischen Gemeinschaft, welches den Charakter eines Sekondhandshop aufweist. Wir waren an dem Tag als Privatgesellschaft anwesend, weil es am Feiertag geschlossen hat. Da das Wetter schön war, nutzten wir aber auch den Vorplatz und einige Gäste saßen draußen in der Sonne. Das Café ist sehr beliebt und deswegen kamen immer wieder irgendwelche Passanten in das Lokal und wollten etwas konsumieren. Bei einigen sagten wir im Vorfeld, dass das Café geschlossen sei und wir eine Privatfeier hätten. Es war schon en bisschen unangenehm die Menschen wegzuschicken, aber so war es nun mal.

Gegen Abend kam ein behinderter Mann zu Tür herein, er bat um etwas zu essen und sagte, er hätte hier schon öfters etwas bekommen. Ich erwiderte, dass wir geschlossen hätten, doch mein Mann meinte, man könne ihn nicht einfach wegschicken. Ich riet ihm, das Geburtstagskind zu informieren und wir baten den Mann mit auf den Vorplatz zu kommen. Meine Freundin sprach mit ihm, bat ihn lächelnd Platz zu nehmen und forderte mich auf Kuchen und Kaffee zu holen. Ich freute mich, denn es ist ja nicht meine Art andere Menschen wegzuschicken und so kam ich schnellstens dem Gesuch meiner Freundin nach. Wir plauderten eine Weile mit dem Mann, bis sich ein Fremder Gast hinzugesellte. Dieser erinnerte uns vom Aussehen eher an einen Landstreicher, doch er war sauber und gepflegt. Auch ihm gaben wir freudig Kaffee und Kuchen und wir erfuhren viel über das Leben beider Männer.

Mein Mann blieb eine Weile mit ihnen sitzen und er war reich beschenkt durch das Gespräch und die Anteilnahme am Leben dieser Menschen. Er erzählte ihnen von Gottes wunderbarer Liebe und gab beiden auch etwas über den Glauben zum Lesen.

In dem Moment, wo wir sie einluden, hatte ich das Gefühl Jesus persönlich vor uns zu haben. Es war so schön ihnen etwas Gutes zu tun und mir fielen dabei die Verse aus Matthäus 25 ein.

Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.

Ich erzählte die Gedanken meiner Freundin und meinet; es war schön, dass sie solch Ehrengäste hatte, Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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