mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5368 - Sun., 04 Jun 2017

Reifegrad...

Geistliche Unreife der Leser - Mahnung zum Ausharren - Trost im Blick auf das Ziel Darüber haben wir viel zu sagen, und es lässt sich schwer darlegen, weil ihr im Hören träge geworden seid. Denn während ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch lehre, was die Anfangsgründ der Aussprüche Gottes sind; und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. Denn jeder, der noch Milch genießt, ist richtiger Rede unkundig, denn er ist ein Unmündiger; die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.

Hebräer 5/11-14 (n.Elberfelder)


Im Juni beginnen die Kirschen zu reifen. An ihrer Farbe kann man auch den Reifegrad erkennen. Es geht sehr schnell und kaum haben sie Farbe genommen sind sie auch schon wieder ausgereift.

Um Reife geht es auch im Text im Vorfeld. Wenn ein Mensch sich zu Jesus bekehrt ist er Jungchrist, oder von mir auch liebevoll Baby Christ genannt. So ein Mensch weiß noch nichts vom Christenleben und er muss erstmals in die Sache eingeführt werden. Wie ein Baby die Milch, so braucht ein Jungchrist täglich sanfte Weisung im Leben, vor allem Erkenntnis durch das Wort Gottes. Doch nach und nach muss er standhaft werden im Glauben und irgendwann sollte er sich nicht mehr mit Babynahrung zufrieden geben, sondern feste Nahrung verlangen. Er sollte vom geistlichen Kind heranreifen zum Erwachsenen Christen, der Frucht bringt für den Herrn.

Im Normalfall ist das auch so, doch leider wissen wir, dass es auch geschieht, dass man sich nicht mehr richtig ernährt und zurückfällt in das alte Verhaltensmuster. Die Ernährung ist nicht mehr richtig und man beginnt von vorne Milch zu sich zu nehmen.

Das ist nicht gut für den Menschen und vor allem nicht für das Reich Gottes. Im Text werden die Christen ermahnt, sich nicht so gehen zu lassen, da sie dadurch die Kompetenz als Lehrer und Vorbild verlieren.

Wie sieht es in unserem Leben aus? Ernähren wir uns richtig? Wie kommen wir in unserem Leben voran? Lassen wir uns verändern und wachsen dadurch im Glauben? Oder sind wir zurückgegangen und geben uns mit der Babynahrung zufrieden? (Epheser 4/23)

Ich kann von mir behaupten, dass ich feste Nahrung zu mir nehmen; doch wie ist es mit dir?

Seid herzlichst gesegnet, eure

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