mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5084 - Wed., 24 Aug 2016

Die Zunge - kleines Glied, große Wirkung

''So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe welch kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an! Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt der Ungerechtigkeit erweist sich die Zunge unter unseren Gliedern als diejenige die den ganzen Leib befleckt und das Rad des Lebens entzündet und von der Hölle entzündet wird''.

Jakobus 3, 5–6


Jemand soll einmal gesagt haben: “Achte auf die Zunge! Sie ist so nass und glitschig, dass Du leicht ausrutschen kannst!“ Ein kleines Streichholz kann einen großen Waldbrand entzünden! Was für eine Zerstörung und Schaden kann es anrichten. Gleich am Anfang des 3. Kapitels seines Briefes zeigt uns Jakobus an zwei weiteren Beispielen, wie kleine Dinge große Sachen bewegen können. Da ist zuerst das Zaumzeug, das im Maul eines Pferdes, das ganze Pferd lenkt. Daher kommt sicherlich auch die Anweisung, seine Zunge im Zaum zu halten. Und da ist als zweites ein Steuerruder, das im Verhältnis zum Schiff sehr klein ist. Es lenkt aber trotzdem das große Schiff. Unsere Zunge ist verborgen in unserem Mund hinter zwei Zahnreihen und zwei Lippen. Was hat sie trotzdem für eine Wirkung! Denken wir immer daran? Ein ausgesprochenes Wort können wir nie wieder zurücknehmen! Selbst wenn es nur so „rausgerutscht“ ist! Haben wir uns nicht schon einmal auf die Zunge gebissen, um ein vielleicht zu schnell oder falsch oder verletzend ausgesprochenes Wort wieder zurücknehmen? Durch den Sündenfall haben wir die Macht über dieses kleine Glied verloren. Wir können sie zu Guten und auch zum Bösen verwenden.

Nur mit des HErrn Hilfe ist es möglich, dieses Glied zu bändigen! Jakobus führt noch sehr ausführlich die Eigenschaften der Zunge in den weiteren Versen aus. Es lohnt sich, sie im Zusammenhang einmal zu lesen. Jedes Tier kann gezähmt werden. Wenig Gift reicht aus um einen Menschen zu töten. Wenige Worte reichen aus um einen Menschen Schaden zuzufügen. Wir selbst haben unsere Zunge nicht im „Griff“. Mit derselben Zunge loben wir GOTT und fluchen wir den Menschen. (Psalm 141,3). Kann aus derselben Quelle Süß – und Salzwasser sprudeln? Kann ein Feigenbaum Oliven und ein Olivenbaum Feigen tragen? Es gibt immer nur eins! Bitten wir unseren HErrn, jeden Tag, dass ER nach Seinem Willen unsere Zunge „führt und steuert“. Es hat einmal jemand geschrieben: ''Ein Gläubiger soll so sein: Wie GOTT ihn will, handeln, wie GOTT es von ihm erwartet, sprechen, wie es GOTT wohlgefällig ist, gesinnt sein, wie GOTT es verlangt und seinen Besitz mit anderen teilen''. Wahre geistliche Reife umfasst alle Aspekte des menschlichen Lebens!

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