mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5078 - Thu., 18 Aug 2016

Wort und Geist

''Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge. Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet''.

2. Petrus 1, 16-21


Womit haben wir es zu tun, wenn wir in der Bibel lesen? Man hört immer wieder, die Bibel sei doch nur von Menschen geschrieben worden. Wie kann das Gottes Wort sein? Das Eine schließt das Andere nicht aus - schon dieser Gedanke als Merkmal eines Ausschlussverfahrens passt nicht. Zunächst sollten wir einsehen (wenn wir an Gott als reale Person glauben), daß es IHM völlig freigestellt ist, wie er sein Wort und Willen kommuniziert und den Menschen zukommen lässt. Sicherlich kann mit dem Umstand, daß Gott gläubige Männer durch seinen Geist dazu befähigte, Texte zu verfassen und aufzuschreiben, die seine Botschaft an die Menschen beinhaltete, auch Missbrauch geschehen. Und leider ist das ja auch vielfach geschehen wie wir wissen. Aber eben nicht, durch Menschen, die zu Gott gehörten, sondern zum Teufel. Kann man das so einfach behaupten? Ja, denn wer die Bibel liest, versteht und im Glauben verinnerlicht, wird schnell merken, was vom Geist Gottes inspiriert ist und was nicht. Paulus und seine Mitarbeiter waren viel herumgekommen auf ihren Reisen, und haben eifrig das Evangelium gepredigt. Nicht überall war man davon begeistert. Aber bei denen, die schon gläubig waren und glauben wollten, war das mehr als nur interessant, was ihnen gesagt wurde. Aber sie glaubten nicht blind, sondern überprüften alles - Apostelgeschichte 17, 10-11: ''Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus und Silas nach Beröa. Als sie dahin kamen, gingen sie in die Synagoge der Juden. Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte''. Sie waren mündig genug, das was sie hörten, mit dem abzugleichen, was sie (im Alten Testament) schon lange als wahr und richtig erkannt hatten. Und wir können das heute ebenso handhaben, damit wie in Epheser 4,14 steht: ''...wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen''.

Wir können zum Beispiel klar erkennen, daß zum Beispiel der Koran falsche Informationen über Gott verbreitet. Dieses Buch leugnet alles, was die Grundlage des christlichen Glaubens ist (Jesus als Sohn Gottes, der am Kreuz zur Vergebung der Sünden sein Leben ließ, und von den Toten auferstanden ist). Wer also hier seine Finger im Spiel hatte, muss man nicht groß erraten. Aber ebenso können wir auch Lehren als Lügen enttarnen, die sich vielleicht biblisch anhören, es aber nicht sind. Gerade hier müssen wir sehr aufpassen, und den Feind auch nicht unterschätzen. Schon zu Paulus Zeiten gab es solche falschen Prediger, die vom Apostel entlarvt wurden - Apostelgeschichte 13, 9-10: ''Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll Heiligen Geistes, sah ihn an und sprach: Du Sohn des Teufels, voll aller List und aller Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht auf, krumm zu machen die geraden Wege des Herrn''? Wir sind als geistlich neugeborene Menschen aufgefordert, den Dingen auf die Spur zu kommen und stets den biblisch geraden und gesunden Weg zu suchen und zu gehen. Entsprechend steht in Epheser 5, 10-11: ''Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf''. Die Zeiten in denen wir aktuell leben, werden geradezu überschwemmt von Irrlehren und Lügen, dämonischen Lehren und Verdrehungen. Zudem laufen viele Atheisten Sturm gegen die sogenannten ''Fundamentalisten'', und werfen ihnen Unmenschlichkeit, Fanatismus und Dummheit vor. Lassen wir uns davon nicht beeinflussen. Vor Gott haben wir alle Unrecht, aber sein Wort bleibt bis in alle Ewigkeit bestehen (1. Petrus 1,25). Bitten wir den HERRN im Gebet um das, was er schon zu alten Zeiten seinen Heiligen als Gebet auf die Seele legte: ''So bekräftige nun, HERR, Gott, das Wort in Ewigkeit, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, und tu, wie du geredet hast'' (2. Samuel 7,25)!

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