mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5016 - Fri., 17 Jun 2016

Worte des Lebens

Ich erkläre jedem, der die prophetische Botschaft dieses Buches hört: ''Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buches unterschlägt, dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist, das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen und vom Baum des Lebens zu essen.''

Offb. 22,18-19


Was ist die Bibel für dich? Ein Buch mit vielen schönen Erzählungen? Eine Anleitung zu sozialem Leben? Ein Geschichtsbuch? Oder Gottes offenbartes Wort, die Heilsgeschichte für unser Leben?

Wenn du dir diese vier Punkte rückwärts anschaust, siehst du, was die Bibel alles für uns Menschen ist. Als erstes ist sie Gottes offenbartes Wort. Jeden Satz, den du in ihr liest, kommt von Gott selber, der sie den verschiedenen Schreibern in den Mund bzw. in die Feder gelegt hat. Sie ist nicht Menschenwort, was sich diese über Gott vorstellten, nein, Gott selbst, durch den Heiligen Geist, lies dieses Buch schreiben. Es geht um Gottes Heilsplan mit uns Menschen. Angefangen von der Schöpfung, über den Sündenfall, über den Weg Gottes mit seinem Volk, hin zu Jesus und seiner Gnadentat am Kreuz von Golgatha, seine Auferstehung, den Beginn der Gemeinde, bin hin zu den zukünftigen Dingen in der Offenbarung und anderen Büchern - Gott geht es um dich, wie du gerettet werden kannst, wie er in seiner Liebe dich zu sich ziehen will.

Die Bibel ist im Weiteren aber auch ein Geschichtsbuch. Seit der Schöpfung sind hier alle relevanten Begebenheiten zwischen Gott und uns, seiner Schöpfung beschrieben. So wahr, wie Jesus auf dieser Welt war, gab es auch die Urväter, gab es auch Noah und Adam und Eva. Denn es ist ja nicht Menschenwort, sondern das Wort Gottes selber.

Auch haben wir in der Bibel eine Anleitung zum sozialen Leben miteinander. Hierzu zählen sicherlich nicht nur die Evangelien, in denen uns Jesus vorlebte, wie wir miteinander umgehen sollen. Auch die Briefe der Apostel geben uns hier Zeugnis darüber, wie sich Gott unser Miteinander vorstellt.
Wer jetzt einwenden möchte, dass im Alten Testament aber doch auch viele grausame Dinge stehen, dem möchte ich es an einem Punkt erklären:
''Auge um Auge, Zahn um Zahn'' - das hört sich für uns sehr archaisch an. Doch wenn man bedenkt, das vorher das Recht des Stärkeren galt, war dies der erste Schritt in eine Gerechtigkeit, die den Schwächeren schützen sollte und ihn im Recht dem Mächtigen gleichstellte ...

Ja und als letztes finden wir in der Bibel viele Erzählungen, Geschichten, die das Leben (mit Gott) schrieb. Keine Märchen, die sich die Erzähler ausdachten, nein, wahre Begebenheiten aus dem Leben von Menschen, die ihren Weg mit Gott gingen.

Das ist die Reihenfolge, wie wir unsere Bibel verstehen sollten. Wer einen dieser Punkte wegläßt, hat die Kraft von Gottes Wort nicht verstanden. Wer von diesem Wort Teile weglassen oder hinzufügen möchte, der will aus Gottes Wort Menschenwort machen.

Auch wenn wir heute (und da schließe ich mich sehr mit ein) längst noch nicht alles verstehen können, was Gott uns hier mitgeben möchte, nimm es mit all deinen Fragen an, zweifel nicht an dem, was du liest, auch wenn du es nicht erfassen kannst. Eines Tages werden wir Gott ganz verstehen, wenn wir ihn ganz in unser Herz lassen.

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag unter Seinem Wort.

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