mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4838 - Tue., 22 Dec 2015

Im Licht des Kreuzes

''Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind''.

Johannes 3, 20-21


Wer das Licht sucht und darin leben will, der bewahrt sich selbst vor falschen Sichtweisen, falschen Überzeugungen, falschem Selbstvertrauen und vor Zwangsvorstellungen. Zudem richtet sich der Blick des Gläubigen im Licht auf das Kreuz der Erlösung, worauf es letztlich immer für uns ankommt. Wer die Finsternis mehr liebt als das Licht, der wird seinen Irrtümern erliegen und sich an Lügen festhalten und verkehrte Urteile fällen (Johannes 3, 19-20). Voreingenommenheit anderen Menschen und auch Christen gegenüber, ist keine Frucht und kein Resultat eines Menschen, der im Licht wandelt! Wie nun verhält sich eigentlich ein Christ, der das Licht sucht? Der Hochmut im Herzen eines Menschen betrügt ihn (Obadja 3) - also kann ein Lichtsucher nicht stolz sein, denn das Licht betrügt niemanden - im Gegenteil. Er hat zudem echte Liebe zur Wahrheit und nimmt diese auch gerne an, selbst wenn das manchmal ernüchternd ist. Wer sich dem Licht und der Wahrheit nicht stellt, wird zur Ungerechtigkeit verführt. Das ist alles, was nicht ehrbar ist, und einen undankbar und gedankenlos werden lässt, was vor Gott einfach sündig und überflüssig ist. Wer darin beharrt und sich nichts sagen lässt, dem sendet Gott dann mitunter auch noch die Macht der Verführung obendrauf, weil solche Menschen nur noch Lust an der Ungerechtigkeit haben (2. Thessalonicher 2, 9-11). Als Christen sind wir zwar erlöst, aber wir schaden uns selbst, wenn wir uns nicht mehr gegen schlechte Gewohnheiten und Sünden in unserem Leben wehren. Ein Mensch, der die Wahrheit und das Licht sucht, wird nicht seine eigene Ehre in den Vordergrund stellen, sondern Gottes Ehre suchen. Man kann nicht ernsthaft gläubig sein und Gott unter den Tisch fallen lassen und nur eigene Anerkennung, Lob, Belohnung und Position suchen und sich einander zuschieben (Johannes 5,44). Die wahre Natur der Dinge erkennen und erfahren wir nicht, wenn wir uns der Wirklichkeit des Lichtes nicht bewusst werden. Dies gilt sowohl in weltlichen wie auch in geistlichen Dingen und sicherlich ebenso in unserem privaten Leben und Wirken. Um Gottes Willen für mein Leben zu erkennen, muss ich im Licht sein, denn ''die Finsternis hat es nicht ergriffen'' (Johannes 1,5). Sie kann es auch nicht. Es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Licht und der Finsternis (2. Korinther 6,14).

Wer nun in seinem eigenen Leben erkennt, daß da in manchen Dingen mehr Finsternis als Licht zu finden ist, der darf und sollte Gott darum bitten, ihm zu helfen und sich gleichzeitig darauf verlassen, daß der HERR so einen Wunsch erhören wird (Jesaja 50,10). Vielleicht anders als wir denken, aber eben doch. Manchmal kommen wir in unserem Leben in Dunkelheiten hinein. Gott lässt es zu. Was wir dort erleben und erkennen (müssen) sollen wir dann auch ins Licht bringen (Matthäus 10,27). Wir können feststellen, daß einem gläubigen Menschen, der sich nach Wahrheit, Klarheit und Wirklichkeit sehnt im wahrsten Sinne des Wortes ''ein Licht aufgeht'' (Psalm 112,4). Wir dürfen Gott allezeit darum bitten sein Licht und seine Wahrheit zu senden um uns zu leiten und im Glauben zu stärken (Psalm 43,3). Das Eine führt zum Anderen. Paulus schreibt in dem Zusammenhang auch von ''Waffen des Lichts'' (Römer 13, 12-14). Die Wahrheit ist stark und ein Überwinder. Was man im Licht tut, dafür muss man sich nicht schämen, denn dann ist es ehrbar und stellt auch für keinen ein Problem dar - im Gegenteil. Andersherum wissen wir selbst genau, wann wir das Licht mit unseren Taten eher meiden wollen, weil es nur dem Fleisch und nicht dem Geist dient. Übertriebene Sorge um das eigene Wohlbefinden kann auch ein Hindernis sein, um ganz im Licht zu leben und darin (Im Licht Jesu) zu glauben (Vers 14). Wie viel Zeit, Kraft und Sorgen investieren wir oft, um hinterher ernüchtert festzustellen, daß die ganze Unruhe unnötig und überflüssig war? Wir sollen an das Licht glauben und darin wandeln - das ist die Aufforderung in der Bibel - und es gibt als Christ auch keine Alternative dazu. Warum? Weil wir nur auf diese Weise und in dieser Umgebung wissen können, wohin wir gehen (Johannes 12,35). Im eigentlichen und übertragenen Sinne, tappt man in der Finsternis eben buchstäblich im Dunkeln. Gott ist Licht und wir in IHM durch die Gnade der Erlösung - das ist der rechte Weg, die Wahrheit und das wahre Leben (Johannes 14,6).

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