mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4279 - Wed., 11 Jun 2014

Ruhe in Frieden

''Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung''!

2. Korinther 5, 17-19


Vielleicht habt ihr das auch schon öfters in einer Todesanzeige oder auf einem Grabstein auf dem Friedhof gelesen? Wer ''Ruhe in Frieden'' auf dem Grabstein stehen hat, ist entweder der Ansicht, daß man mit dem Tod nun alles hinter sich hat und keiner einem mehr etwas kann - positiv wie negativ - und man in diesem Sinne eben seine Ruhe und seinen Frieden hat. Oder es steht so da, weil man mit ''Frieden'' den Frieden mit Gott meint. Den bekommt man durch den Glauben an die Vergebung der Sünden durch Jesus Christus. Wer mit Gott versöhnt ist, hat Frieden! Entscheidend ist aber sicherlich nicht was auf dem Grabstein steht, sondern wie es im Herzen und in der Seele ausgesehen hat! Oft hört man vom Redner bei einer Beerdigung auch vieles was man nicht vermutet hätte. Man glaubt nicht, wie bei manchen Beerdigungen gelogen wird - bewusst oder unbewusst. Zum Beispiel daß der Verstorbene es jetzt besser hat, oder ein ''guter Mensch'' gewesen ist. Und nicht zuletzt, daß man Gott bittet den Verstorbenen nun im Himmel aufzunehmen - weil dort ja alle Verstorbenen hinkommen. Aber deckt sich das mit dem, was die Bibel sagt? In Sprüche 14,32 steht: ''Der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost''. Ein Gottloser kann nicht vor Gott bestehen - und ein toter Gottloser schon zweimal nicht. Ein Gläubiger stirbt tatsächlich anders - er ist getrost und zuversichtlich, weil er an die Vergebung seiner Sünden geglaubt hat. Jesus Christus ist unser Friedefürst (Jesaja 9,5) und unser Retter von Tod und Teufel (Hebräer 2,14). Für Christen ist der Tod letztlich der Anfang von etwas Wunderbarem.

Paulus schrieb in Philipper 1,21: ''Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn''. Die Ruhe in Gott ist nicht gleichbedeutend mit einer Nichtexistenz, einer Auflösung in seine Bestandteile wie das im Buddhismus gelehrt wird, sondern das wahre, bisher nur unzureichend gelebte Leben aufgrund der Sünde in dieser Welt. Darum sollte man sich zu Lebzeiten auf Jesus Christus und das biblische Evangelium einlassen und sich informieren. In dem Zustand wie wir dieses Leben verlassen (keiner weiß wann und wie), werden wir in der Ewigkeit erwachen. In Johannes 5, 28-29 steht: ''Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts''. Und wenn es soweit ist, dann ist nur noch diese eine entscheidende Frage offen: ''Was hast du mit Jesus Christus getan''? Gott fragt daher in Hesekiel 18,23: ''Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt''? Und man bleibt tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes am Leben (dem ewigen Leben) wenn man zu Lebzeiten klug wird, und nach Gott fragt. Wer das aufrichtig macht, dem schenkt Gott dann auch einen Zugang zum Evangelium von Jesus Christus, dem Erlöser, das ihn durch Glauben selig macht!

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