mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4219 - Sat., 12 Apr 2014

Vertrau mir!

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat

(Hebräer 10/35)


Im Moment geht’s bei mir drunter und drüber. Die Sorgenberge türmen sich vor mir auf. War erst vor kurzen meine Waschmaschine kaputt und musste durch eine neue ersetzt werden, nun hatte mein Auto ein Problem und die Reparatur ging weit über den Kostenvorschlag. Ich sorge mich wie ich die Rechnung bezahlen soll, denn irgendwie reicht diesen Monat das Geld hinten und vorne nicht aus. Zwischendurch musste ich mich nochmals mit meiner Werkstätte auseinander setzten, weil eine mangelhafte Reparatur der Scheiben-Waschanlage, Wasser statt zur Rückscheibe, auf die Rückbank fließen lies. Alles nass und der Wagen stinkt nach Putzmittel. Ärgerlich, aber die Firma haftete wenigstens für eine neuerliche Reparatur und entschuldigte sich mehrmals. Aber als das nicht schon Sorge und Ärger genug sei, stahl man mir in der Nacht die Räderschutzkappen von meinen Reifen. Es ist zum aus der Haut fahren, denn es gibt anscheinend nichts was nicht gestohlen werden kann und ich bin maßlos empört über die Frechen Typen, die sich meiner Kappen bedienten. Im Grunde kosten sie ja kein Vermögen, doch mir tun die 30 Euro jetzt dennoch weh und ich werde wohl eine Zeitlang ohne schmucke Räderzierkappen fahren müssen, denn ich habe wahrlich Sorgen genug. Jedes Mal, wenn ich mein Auto ansehe, kann ich nur traurig den Kopf schütteln und überhaupt bin ich traurig über meine momentane Lage. Mein Leben welches seit Tagen sehr stürmisch ist, plagt mich zum verzweifeln. Meine Tochter gibt mir auch Grund zur Sorge, denn in der Schule gibt’s Probleme in Mathe, denn obwohl sie mit Nachhilfe lernt, kommt sie mit der Lernstoffverteilung der Lehrkraft nicht klar. Sie verkündetet mir diese Woche, wenn sie dieses Schuljahr negativ abschließt und sie es mit Nachprüfung nicht in die nächste Stufe schafft , wird sie aus der Abiturschule abtreten und die Schule mit dem dritten Jahr beschließen. Sie gab mir zu verstehen, dass sie nicht bereit sei ein Schuljahr zu wiederholen und sie gibt’s sich lieber mit einer kleinen Ausbildung zufrieden. Ich fühlte mich gar nicht mehr wohl, dazu plagte mich ein furchtbarer Schnupfen und ich verzog mich freiwillig schon am Nachmittag ins Bett. Da lag ich nun und meine Gedanken trieben mich voran. Sie jagten mich regelrecht und ich wurde immer unruhiger. Es war schlimm für mich, wie schon lange nicht mehr, es war mir einfach alles zu schwer und zuviel, zu schwer es alleine zu tragen. Verstehen konnte ich es gar nicht, denn mir wurde klar, egal was mir widerfährt ging vorher an Gott vorbei. (Johannes 3/20b) Warum lies er das alles zu? Wozu dient es mir zum Besten? ( Römer 8/28), wenn man mir etwas nimmt, meine Kosten explodieren und meine Tochter ihre Zukunft verschmälert, obwohl Mathe ihre einzige Plage ist. Meine Sorgen um mein Kind uferten aus und ließen sich nicht mehr kontrollieren, entglitten meiner Mütterlichen Kraft und ich verlor den Boden unter den Füssen.

Plötzlich stand zwischen all meiner negativen von Sorgen gebeutelter Gedanken ein ganz klares „Vertrau mir!“ Ich lies diese zwei Worte, dieses „Vertrau mir“ in meinen Gedanken und in meinen Herzen wirken. Mir war ganz klar, dass Jesus eben in meine Stürme sprach. Eine unsagbare Ruhe ging von diesen zwei Worten aus, eine Ruhe nach der ich mich so sehr sehnte. Ich begann zu weinen und klagte ihm mein Leid, dass ich eigentlich nie mehr so Ängste haben wollte, wie ich sie früher hatte. Seine Worte, sein ''Vertrau mir'' hallten mir in meinen Gedanken nach. Ich nahm sie in meine Worte auf und redetet mit ihm:

„Ja, Herr, du kennst alles was gerade um mich herum nicht gut ist. Du siehst das Unrecht was mir zuteil wurde und die Sorge die mich berührt. Ja, du weißt bescheid und du weißt schon längst den Ausweg und die Hilfe die uns zuteil werden wird. Und ja Herr, ich will dir vertrauen, bitte hilf mir dabei!

Kurz darauf begann ich ruhig zu werden, denn sein „Vertrau mir !“ begann in mir zu wirken. Er ist es, der uns den Frieden geben kann, den Frieden den die Welt nicht kennt! (Johannes 14/27) und genau so hab ich es für mich empfunden. Auch wenn die Sorgen noch nicht gelöst sind, habe ich dennoch wieder Sicht auf den Weg und die Zukunft die vor mir liegt. Jesus hat meinen Blick vom Sorgenberg auf sich gelenkt und nur so kann ich weiter gehen und es wird gut werden, weil er dafür sorgt, darauf vertrau ich!

(Psalm 13/6)
Ich vertraue auf deine Gnade. Ich freue mich, dass du mich retten wirst. Ich will dem Herrn ein Loblied singen, weil er so gut zu mir war.


Ich bin mir sicher ihr alle kennt diese Situationen, wo eine Not der andern folgt und man denkt unter der Last des Lebens zusammen zu brechen. In diesen Moment wo nichts mehr geht, dann höre gut hin, Jesus spricht auch in deine Not „ Vertrau mir! Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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