mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3766 - Mon., 14 Jan 2013

Ein neues Herz - Teil 1

Ich danke meinem Gott jedes Mal mit grosser Freude, wenn ich beim Beten an euch denke.

Phil. 1,3


»Ich danke meinem Gott jedes Mal mit grosser Freude, wenn ich beim Beten an euch denke. Denn ihr habt euch vom ersten Tag an bis heute mit mir für das Evangelium eingesetzt. Deshalb bin ich auch ganz sicher, dass Gott sein Werk, das er bei euch durch den Glauben begonnen hat, bis zu dem Tag vollenden wird, an dem Jesus wiederkommt. Ich kann gar nicht anders, als so über euch zu denken; denn ich trage euch alle in meinem Herzen, gerade jetzt, da ich für die Gute Nachricht im Gefängnis bin und sie vor Gericht verteidige und ihre Wahrheit bezeuge. Ihr alle habt ja teil an der Gnade, die Gott mir damit erweist. Gott allein weiß, wie sehr ich mich nach euch allen sehne; liebe ich euch doch so, wie auch Jesus euch liebt. Ich bete darum, dass eure Liebe immer reicher und tiefer an Einsicht und Verständnis wird, um Gottes Willen zu erkennen und euch danach zu richten. Dann könnt ihr in jeder Lage entscheiden, wie ihr leben sollt, um am Gerichtstag Jesu untadelig und ohne Schuld vor euren Richter treten zu können, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.« (Philipper 1,3-11)

Paulus lässt uns in sein Herz schauen und macht deutlich, worauf es im christlichen Leben ankommt, unabhängig von der Lage, in der wir uns befinden. Paulus selbst befand sich nicht gerade in einer angenehmen Situation: Er war im Gefängnis und wusste nicht, wie die Situation ausgehen würde. Doch er ist lebensfroh. Es kommt im christlichen Leben auf das neue Herz an! Paulus hatte das neue Herz. Er bewahrte es sich über Jahre. Seit dem ersten Besuch in Philippi waren zehn bis zwölf Jahre vergangen.

Paulus erwähnt das Gebet. Er denkt mit grosser Freude an die Christen in Philippi, wenn er für sie betet. Das Herz ist erfüllt mit Freude und Dankbarkeit. Ich bin überzeugt, dass das Gebet in unserem geistlichen Leben die erste Priorität haben muss! Mit Gebet ist nicht eine religiöse Pflichterfüllung gemeint. Das Gebet ist der Herzschlag des lebendigen Herzens, das Gott anstelle des toten Steins in unser Leben gab. Vernachlässigen wir das Gebet, dann verkümmert unser geistliches Leben. Das Gebet ist nicht nur eine Sache zwischen Gott und uns persönlich, sondern auch für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Paulus betete für die Philipper und beachtet, wie er es tat: »Ich danke meinem Gott jedes Mal mit grosser Freude, wenn ich beim Beten an euch denke.« Das Fazit der Dankbarkeit war ein tiefes Mitgefühl und grosse Freude. Das dürfen wir lernen. Wie oft jammern und klagen wir übereinander, wenn wir überhaupt füreinander beten! Als Resultat sind wir noch unzufriedener als vorher:. Beginnen wir, füreinander im Gebet zu danken, dann nimmt die Freude aneinander wieder zu.
Fortsetzung folgt....

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