mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3506 - Sun., 29 Apr 2012

Das Herz des Gerechten-leicht wie eine Feder

Ein Psalm Davids, vorzusingen,'' Herr vergib mir!''

(Psalm 51/ 1-21)


Wenn wir auf die gestrige Andacht zurück sehen, versuchen wir uns in die Menschen hineinzuversetzen. Wie müssen sich die Menschen damals in der Wüste gefühlt haben, als sie erkannten das sie sich richtig entschieden haben wieder auf Moses zu hören und Gott neu zu vertrauen. Wie schwer müssen wohl ihre Herzen gewesen sein, als sie sich wieder zu Gott bekehrten. Ich denke erst waren sie wohl sehr beschämt und sie beugten sich tief vor Gott und sie hörten nun wieder auf Moses, doch dadurch haben sie auch die nötige Einsicht bekommen und so erkannten sie bestimmt das es Recht war umzukehren. Sie durften erfahren das Gott gnädig und treu ist, denn Moses brachte ihnen die Gewissheit der Vergebung und nochmals die Gebote Gottes vom Berg. Gott redete trotz ihres ewigen Murren, ihrer anhaltenden Untreue und unreifen Sturheit noch mit ihnen. Welch ein Wunder! Welch eine Gnade! Sie erlebten zum x-ten Mal wie sehr Gott sie immer noch liebt. Wie müssen sie sich dann gefreut haben! Sie durften auch wissen ihre Schuld war vergeben, ihre Herzen wurden dadurch entlastetet und wurden bestimmt leicht.

Ebenso muss es damals König David ergangen sein als er mit Batseba Ehebruch beging und sich schuldig machte auch des Mordes an ihrem Mann. ( 2.Samuel 11/1-27 und 12/1-15) Wie sehr musste es ihn belastet haben, als er sich vor Gott in der Sünde erkannte. (2. Samuel12/13) Als er durch das Reden von Nathan dem Propheten der ihm seine Sünde aufzeigte zur Umkehr ermahnt wurde. Ja, David erkannte seine Schuld und sie lastete schwer wie ein Stein auf seinem Herzen, doch er bat Gott um Vergebung und um Reinigung seines Herzens. Festgehalten in Psalm 51.

'' Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du Recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund. Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde. Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren. Errette mich von Blutschuld, / Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige. Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängstigter Geist, ein geängstigtes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem. Dann werden dir gefallen rechte Opfer, / Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

In den Geschichten der Bibel erkennen wir, wie gnädig Gott damals in den einzelnen Menschenleben war und wie er ihnen treu zur Seite stand und das obwohl sie es sich gar nicht verdient hatten. Doch ob es das Volk Israel, David oder wir selbst sind das ist gleich, denn es hat sich bis heute nicht geändert. Wir sind nicht besser als die Menschen damals, wir sündigen und sündigen und sündigen. Doch Gott wäre nicht Gott und sein ganzes geschriebenes Wort wäre nichts wert, wenn es nicht auch „Heute“ noch für uns gelten würde! Ja, wenn wir ihm unsere Schuld bekennen dann ist er gerecht und vergibt uns. (1. Johannes1/9) Wenn wir ihm ehrlichen Herzens entgegen treten und ihm wie David um Reinigung unseres Herzens bitten, dann wird er uns nicht mit schweren beladenen Herzen wieder wegschicken. Nein, dann vergibt er uns immer wieder die Schuld, die er für uns durch Jesus am Kreuz gesühnt hat und das machte uns zu seinen Gerechten. Das dürfen wir wissen und fest daran glauben.

Wir sind seine Kinder und durch Jesus sind wir Gerechte und unser Herz darf leicht sein wie eine Feder! Amen

Seid herzlich gesegnet, eure

()


Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

homepage tracker