mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3040 - Wed., 19 Jan 2011

Heilsame Befriedigung

''Alles Reden ist so voll Mühe, dass niemand damit zu Ende kommt. Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt''.

Prediger 1,8


Die Welt will uns in jeder erdenklichen, möglichen und unmöglichen Art und Weise befriedigen. Und das geschieht immer aufgrund eines tatsächlichen oder eingebildeten Mangels. Wir werden glauben gemacht, daß in mir so manches Verlangen schreit und schlummert, von dem ich noch nicht einmal wusste, daß ich da einen Bedarf habe. Die Welt und Gesellschaft wartet aber nicht ab, bis wir uns irgendwie melden und nachfragen, sondern sie teilt uns gewissermaßen mit, was wir unbedingt zu brauchen haben. Die Menschen sind hier unersättlich und einfallsreich ohne Ende. Es gibt mittlerweile sogar Angebote über den Tod hinaus. Grabsteine mit Videobotschaften sind der letzte Schrei um den Angehörigen die Erinnerung und Anteilnahme zu erleichtern. Sehen und Hören als Ersatzbefriedigung für eine geistlich blinde und taube Welt. Man kann Freiheit und Abenteuer mittels einer Schachtel Glimmstengel erwerben und den Duft der weiten Welt gibt's schon für 19,99 Euro! Wie es uns aber tatsächlich geht und was wir wirklich brauchen, sehen wir und die Verkaufsstrategen meist nicht. Der Prophet Haggai schreibt: ''Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen: Achtet doch aufmerksam auf eure Wege! Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel!'' (Haggai 1, 5-6). Wenn wir ehrlich sind, trifft das nicht selten genau so auf unser Leben zu. Und die Gefahr besteht auch für Christen, sich in Abhängigkeiten und täglichen Sorgen um das eigene Wohl aufzureiben. Aber stattdessen sollten wir uns daran erinnern, daß wir uns eben gerade nicht um unser Leben Sorgen machen sollen (Matthäus 6,25). Gott weiß, daß wir stets dazu geneigt sind uns durch Sorgen die Kraft und den Mut für's Leben rauben zu lassen. Uns ist zwar kein Leben ohne Probleme und Anfechtungen verheißen, aber wie wir damit umgehen, wenn sie da sind, wird uns prägen, verändern, stärken oder auch nervlich und körperlich schaden.

Zu der Samariterin am Brunnen sagte Jesus: ''Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt''. Wir lernen und begreifen es nicht in der Theorie, daß unsere Seele nicht in äußerer Befriedigung zur Ruhe kommt. Sie ist unersättlich und weiß nicht was gut für sie ist. Der praktische Glauben ist die Lösung! Dadurch können wir die Dinge sehen wie sie sind, und unterscheiden zwischen dem, was nur meinem Fleisch und dem, was meiner Seele hilft. Jesus Christus ist die Quelle die sich unserem Lebensdurst annehmen will. Unsere Sorgen, Nöte, Anliegen und Bitten sind bei ihm gut aufgehoben. Gott weiß was wir brauchen und nötig haben (Matthäus 6,32). Es geht nicht in erster Linie um Arterhaltung und Bedürfnisbefriedigung, sondern um Leben, wie Gott es meint und nur ER schenken kann durch den Heiligen Geist. Darum sagte Jesus in Matthäus 6,33 auch: ''Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!''. Das erleben wir nur in der Praxis und mitten im Alltag und so manchem Engpass und schwierigem Moment. Da brauchen wir Geduld und Vertrauen und den Mut konkret zu beten und zu warten. Gottes Hilfe kommt vielleicht nicht immer so und auch wann wir es meinen und hoffen, aber immer richtig und niemals zu spät. Es lohnt sich Gott zu vertrauen - Hebräer 10, 35-36: ''So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch Not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt''.

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