mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2126 - Sat., 19 Jul 2008

Das Gericht beginnt beim Haus Gottes

Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium zu glauben? Und wenn der Gerechte nur mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden?

1. Petrus 4, 17 – 18


Diese Verse beschreiben den eigentlichen Grund für das Leiden, das auf jeden bekennenden Christen zukommt. In den fünf vorhergehenden Versen wird dieses Leiden beschrieben, nun gibt der Apostel Petrus den eigentlichen Grund für dieses Leiden an. Das Leiden dient dazu, um das Haus Gottes zu reinigen. In den Zeiten des Leidens wird offensichtlich, wo wirklicher, gottgewirkter Glaube zu finden ist. Da kommt zutage, wer einen psychologischen Für-wahr-halte-Glauben hat und wessen Glaube wirklich eine Gabe des Heiligen Geistes ist. Wenn Christus wiederkommt, so will Er, dass Seine Gemeinde heilig und tadellos vor Ihm sei, eine makellose Braut wird Er heimholen zu Seinem Hochzeitsmahl. So muss zuvor durch diese Bedrängnis geprüft werden, wessen Glaube wirklich standhaft ist. Dieser standhafte Glaube verlangt kein perfektes Leben, denn Perfektion wird es erst später geben, aber der Glaube verlangt eine Abkehr von jeder Sünde und eine Abscheu, einen Hass gegen jede sündhafte Handlung.

Dieses Gericht auf der Erde dient dazu, die Spreu vom Weizen zu trennen, doch es steht keinem Menschen zu, dies zu tun, sondern einzig und allein Gott ist es, der die Herzen kennt und am glaubensvollen standhaften Lebenswandel den wahren Glauben zu erkennen. Es wird später, vor dem Richterstuhl Christi noch einmal ein Gericht geben, doch da werden nur die wahrhaft Gläubigen antreten dürfen, und es wird nicht über die Menschen gerichtet, sondern über deren Taten. Da wird sich herausstellen, was ein jeder Mensch in seinem Leben als Christ vollbracht hat. Wer mit feuerfesten Materialien sein Leben gebaut hat, und wessen Lebenswerke im Feuer verbrennen werden. Alles, was wir aus Egoismus, aus Ehrgeiz oder aus Menschenfurcht tun, ist Holz, Heu, Stroh. Nur das, was wir in Ehrfurcht vor Gott und aus echter, ungeheuchelter Liebe tun, wird als Gold, Silber oder Edelsteine Bestand haben im Feuer dieses Gerichts.

Doch wenn nun der Maßstab an den Gerechtfertigten schon so streng angelegt wird, wie viel schlimmer werden dann all die Menschen dran sein, die sich nicht um die freudige Botschaft Jesu Christi geschert haben? Wie schlimm muss dann das Ende der Gottlosen sein!!! Das Ende derer, die uns verspottet haben? Die über Jesus Christus gelästert haben? O, liebe Brüder und Schwestern, habt Mitleid mit all den Verlorenen! Geht hin, erzählt allen von der Größe Gottes und der Größe ihrer Sünden, damit möglichst viele gerettet werden können! Die Rettung der Menschen ist Gottes Wunsch, und Er hat alles getan, was dazu notwendig und möglich ist, nun ist es an uns, ein lebendes Zeugnis für die Liebe und Gnade unseres Herrn zu sein!

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