mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 1475 - Sat., 07 Oct 2006

Sein oder Nichtsein

''Seht zu, daß auch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig...''

Kolosser 2, 8-9


Unter Philosophie (''philosophia'' wörtlich: ''Liebe zur Weisheit'') versteht man eine Art Grundlagenwissenschaft. Sie lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten wie Philosophen. Es hat einmal jemand gesagt: ''Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.'' Also die Einstellung: ''Hilf Dir selbst, dann hilft dir vielleicht Gott!'' Eine Art intelektuelle Verzweiflung. Im Grunde ist Philosophie also nichts Feststehendes, kein Ziel im eigentlichen Sinne und von daher auch keine seelische Befriedigung. Unsere wahren menschlichen Bedürfnisse werden in keinster Weise angesprochen. Und auch die philosophische Annäherung zu Gott kann nicht zum Ziel führen. Sonst hätte der Anspruch und Ausspruch Jesu, der Weg, die Wahrheit und das Leben in Person zu sein, keine Berechtigung (Johannes 14,6). Nun könnte man fragen: Warum? Die Antwort ist so klar wie eindeutig: In Jesus ist die Fülle der Gottheit! Was gibt es für Alternativen?

Es ist tragisch und fatal wenn man Sätze hört und liest wie: ''Der Weg ist das Ziel''. Das wäre ja wieder der philosophische Irrweg und menschliche Lehren von der die Christen gewarnt werden. Sie sind Lug und Trug. Der Grund allen Seins ist: Es gibt einen Gott! Und offenbart ist er allein in Jesus Christus. In ihm liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen (Kolosser 2,3). ER ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung (Hebräer 1,3). Sein oder Nichtsein ist keine philosophische Frage sondern eine Glaubensfrage. Wer in seinen Sünden, seiner Religiosität und Selbstgerechtigkeit stirbt, den hat Gott nie gekannt (Matthäus 7,23). Er wird nie gelebt haben. Wer aber in Christus ist, ist eine neue Kreatur, von Ewigkeit erwählt, geliebt und herausgerufen (2. Korinther 5,17). Wenn man Gott haben kann, warum sollte man dann den Teufel wählen? Wenn man das Evangelium haben kann, warum sollte man dann die Philosophie, Menschenlehre oder religiösen Trug wählen? Freiheit finden wir nur durch die gläubige Annahme der Vergebung unserer Sünden. Die gesunde Lehre sind die Worte, die Jesus zu uns geredet hat. Sie sind Geist und Leben (Johannes 6,63).

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