Jesus will .... -|- Andacht von Judith de Jong (Daily-Message-Archiv, 10. Dec 2002)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 78

für den 10. Dec 2002 - Autor:

Jesus will ....

Kommt her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.

*©*
 

Zwiegespräch an der Krippe:

Ein kleiner Junge besucht seinen Großvater in seiner Werkstatt. Neugierig und gespannt schaut er zu, wie sein Großvater an einer mächtigen Krippenfigur schnitzt. Andere Figuren stehen schon fertig auf dem Tisch. Der Junge wird ein wenig müde vom Zuschauen und legt seinen Arm auf die Tischkante, den Kopf ebenfalls. Auf einmal merkt er, wie all die Gestalten lebendig werden. Ganz erstaunt stellt er fest: „Ich kann mit ihnen reden!“ Auf einmal sind die Hirten, die Könige, Maria und Josef nicht mehr klein und er nicht mehr groß. Er ist gerade so, als ginge er mitten unter ihnen umher, ohne aufzufallen. Und so geht er mit ihnen, in den Stall von Bethlehem hinein.

Auf einmal steht er vor der Krippe, und das Jesuskind schaut ihn an. Plötzlich bekommt der Junge einen Schreck, Tränen treten ihm in die Augen. „Warum weinst du denn?“ fragt das Jesuskind. „Weil ich dir gar nichts mitgebracht habe.“ Das Kind erwidert: „Ich will aber gern etwas von dir haben.“ Da wird der Junge rot vor Freude und stammelt: „Ich will dir alles schenken, was ich habe.“

„Drei Sachen hätte ich gerne von dir,“ sagte das Jesuskind. Aber da fiel ihm der Junge schon ins Wort: „Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch mit den vielen Bildern?“ Doch das Jesuskind schaut ihn an. „Das alles brauche ich nicht. Dazu bin ich nicht auf die Erde gekommen. Ich will von dir etwas anderes haben.“ „Was denn?“ fragt der Junge erstaunt. Leise, so dass es niemand anders hören kann, sagt das Jesuskind: „Schenke mir deinen letzten Aufsatz!“ Der Junge erschrickt., „Jesus“, stottert er ganz verlegen und kam dabei ganz nah an die Krippe und flüsterte: „Da hat doch der Lehrer darunter geschrieben: Nicht genügend!“
Doch das Jesuskind erwidert: „Eben deshalb will ich ihn haben.“ Der Junge schüttelt den Kopf. Er kann das nicht verstehen. „Aber warum denn?“ fragt er. „Du sollst mir immer das bringen, wo ‚nicht genügen’ darunter steht. Versprichst du mir das?“ sagt Jesus. Auf einmal überzieht ein Leuchten das Gesicht des Jungen. „Ja, sehr gern.“

„Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir“, sagt das Jesuskind. Hilflos schaut ihn der Junge an. „Was denn?“ „Deine Kabatasse!“ Wieder erschreckt der Junge. „Aber die habe ich doch heute morgen zerbrochen!“ entgegnet er. Wieder schaut ihn das Jesuskind an. Gerade so, als ob er bis hinein in die Seele des Jungen sehen könnte. Langsam sagt es: „Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir auch das?“ Der Junge nickt. „Aber das ist schon viel schwerer. Hilfst du mir dabei?“ „Aber nun, mein dritter Wunsch“, sagt das Jesuskind. „Du sollst mir auch die Antwort bringen, die du deiner Mutter gegeben hast. Weißt du, als sie dich fragte, wie die Kabatasse kaputt gegangen ist.“

Da legt der Junge die Stirn auf die Kante der Krippe und weint bitterlich., „.... ich.... ich“, so bringt er unter Schluchzen mühsam heraus, „ich habe den Becher umgestoßen. In Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen.“

Wieder schaut ihn das Jesuskind an. Kein Ärger, kein Vorwurf, kein Schimpfen ist in diesen Augen. Nur Liebe, verstehende, helfende und heilende Liebe. „Du sollst immer alle deine Lügen, deinen Trotz, alles Böse was du getan hast, zu mir bringen“, sagt das Jesuskind. „Und wenn du zu mir kommst, dann will ich dir helfen. Ich will dich annehmen in deiner Schwäche. Ich will dir immer vergeben. Ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. Willst du dir das schenken lassen?“

Und der Junge schaut und hört und staunt. Und zum ersten Mal fühlt er, dass Weihnachten mehr ist als Geschenke. Langsam formen seine Lippen: „Danke, Jesus. Danke, dass du mein Heiland bist. Ich will dir alles bringen, was ich nicht fertig bekomme. Ich will dir alles bringen, was ich zerbrochen habe. Ich will dir alles, was ich falsch mache, bringen. Danke, dass du mein Heiland bist.“

Jesus spricht: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“

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