Die leibhaftige Fülle der Gottheit! 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Feb 2023)

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Andacht Archiv-Nr. 7446

für den 11. Feb 2023 - Autor:

Die leibhaftige Fülle der Gottheit! 1

''Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und an dieser Fülle habt ihr teil in ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist''.

Kolosser 2, 8-10 *©*
 

Christen glauben in erster Linie an eine Person - Christus ist unser Heil und die Antwort auf alle Fragen und Nöte, die unser Menschsein mit sich bringt. Wir brauchen kein Programm, kein Geld, keine Strategie, keine speziellen Kontakte und auch keine ausgeklügelten Lebensweisheiten um zu Gottes Offenbarung in Jesus Christus zu kommen. Gott kommt zu uns - das ist das Geheimnis des Evangeliums, welches im Sohn Gottes Licht und Wärme in unsere Seele hinein gebracht hat. In IHM ist die Fülle - das bedeutet, daß Jesus uns nicht nur eine Teilinformation von Gott gebracht hat, oder lediglich einen Funken Wahrheit, einen frommen Ableger oder eine Absichtserklärung durch einen himmlischen Unterhändler. In Jesus Christus kam die Fülle der Gottheit leibhaftig - Johannes 1,14: ''Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit''. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6), und er ist das Alpha und das Omega (der Erste und der Letzte), er war tot und wurde wieder lebendig (Offenbarung 1, 17-18). Jesus ist Gott! Wie könnte eine noch so phantastische Idee, ein noch so geniales Programm, oder ein noch so dickes Konto, die ewige Bedeutung und Kraft Jesu Christi auch nur im Geringsten ersetzen, ergänzen oder unwichtiger machen? Am Sohn Gottes scheiden sich die Geister, ER ist der Eckstein, der alles zusammenhält - Epheser 2, 19-21: ''So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn''. Charles Haddon Spurgeon gibt uns eine gute Definition der Fülle. Er sagte: „Wir haben 1. die Fülle ohne Hilfe jüdischer Zeremonien, 2. die Fülle ohne Hilfe der Philosophie, 3. die Fülle ohne die Einbildungen des Aberglaubens, 4. die Fülle ohne menschlichen Verdienst. Dieser Eine, in welchem wir die Fülle haben, »ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht“.

Wo Jesus Christus nicht die Bedeutung einnimmt, die ihm zusteht und zum Heil absolut nötig ist, wird das Ziel des Glaubens nicht erreicht. In Johannes 12, 44-46 steht: ''Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe''. Man kann es gut meinen und dennoch sang- und klanglos am Lebensziel vorbeilaufen und verloren gehen, weil man die Bedeutung und heilsnotwendige Autorität des menschgewordenen Gottes missachtet und gering geschätzt hat. Ohne Jesus sind wir in der Finsternis und werden auch darin bleiben. Hätte Gott in seiner souveränen, gerechten und freien Entscheidung nicht die lebendig gewordene Gnade und Erlösung (sich selbst) in die dreidimensionale Welt geschickt, wären wir ewig verloren und hätten es auch nicht anders verdient. Aber in Matthäus 18, 12-14 steht: „Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde“. Wer nun die guten Absichten Gottes ignoriert und meint ins Gegenteil umkehren zu können und entsprechend die Christen anzuklagen und ihnen Intoleranz, Bosheit und Fanatismus vorzuwerfen, wird für solche Lügen und ihren Selbstbetrug einmal vor Gott geradestehen müssen – sei er wer er wolle!

Fortsetzung morgen...

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