Vertrauen trotzdem Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 13. Sep 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7295

für den 13. Sep 2022 - Autor:

Vertrauen trotzdem Teil 2

Aber alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen.

Jes 40,31 *©*
 

Jesaja schreibt weiter: Mit wem wollt ihr Gott vergleichen? Gibt es irgend etwas, das einen Vergleich mit ihm aushält? Da machen sie Götterbilder: Der Gießer fertigt eine Bronzefigur an, und der Goldschmied beschlägt sie mit Goldblech und Silberstreifen. Der Auftraggeber wählt als Sockel ein Stück Holz, das nicht fault, und sucht sich einen geschickten Handwerker, der das Bild darauf befestigt, so dass es nicht wackelt. Begreift ihr denn nicht? Könnt ihr nicht hören? Wird es euch nicht seit Urzeiten verkündet? Sagen es euch nicht die Fundamente der Erde? Gott thront hoch über dem Erdkreis, so dass die Menschen für ihn so klein wie Heuschrecken sind. Wie ein Tuch hat er den Himmel ausgespannt, wie ein Zeltdach, unter dem die Menschen wohnen. Die Großen und Mächtigen der Erde sind vor ihm nichts und werden vernichtet. Eben erst sind sie hochgekommen, und schon ist es mit ihnen zu Ende; es ergeht ihnen wie dem Keimling oder Setzling, der gerade Wurzel schlägt: Der Gluthauch des HERRN bläst sie an, und sie verdorren; der Sturm trägt sie fort wie Spreu. »Mit wem also wollt ihr mich vergleichen? Wer kann es mit mir aufnehmen?« fragt der heilige Gott. Seht doch nur in die Höhe! Wer hat die Sterne da oben geschaffen? Er lässt sie alle aufmarschieren, das ganze unermessliche Heer. Jeden Stern ruft er einzeln mit Namen, und keiner bleibt fern, wenn er, der Mächtige und Gewaltige, ruft.
Nicht umsonst gehört das Bildergebot zu den ersten Regeln für das Volk Gottes. Du sollst dir kein Bildnis machen. Denn nichts, was du dir vorstellen kannst reicht aus, um Gott zu beschreiben. Welcher Teil der Schöpfung taugt dazu den Schöpfer angemessen abzubilden? Wenn Jesaja in diesem Abschnitt Menschen mit Heuschrecken vergleicht, dann nicht um sie verächtlich zu machen, sondern um die Macht Gottes anzudeuten. Ganz deutlich wird Gott unterschieden von den so attraktiven Götzenbildern der babylonischen Umwelt. Was dort golden glänzt ist doch nur eine dünne Schicht. Die großen Kriegsherren sind vergänglich wie Pflanzen in der Wüste. Alles was das klagende Gottesvolk verlockt, ist vergänglich und zerbrechlich.
Mit deutlichen Bildern versucht Jesaja den Blick der Menschen wieder auf Gott zu lenken. Es gibt einen, der über allem Thront, der Macht über Himmel und Erde hat. Von ihm könnt ihr Hilfe erbitten. Lasst euch nicht verblenden von Wohlstand oder vergänglicher Macht.
Jesaja schreibt weiter: Ihr Leute von Israel, ihr Nachkommen Jakobs, warum klagt ihr: »Der HERR kümmert sich nicht um uns; unser Gott lässt es zu, dass uns Unrecht geschieht«? Habt ihr denn nicht gehört? Habt ihr nicht begriffen? Der HERR ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, seine Macht reicht über die ganze Erde; er hat sie geschaffen! Er wird nicht müde, seine Kraft lässt nicht nach; seine Weisheit ist tief und unerschöpflich. Er gibt den Müden Kraft, und die Schwachen macht er stark. Selbst junge Leute werden kraftlos, die Stärksten erlahmen. Aber alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen.“
Alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen neue Kraft. Das ist das Ziel. Lasst euch nicht verführen. Lasst euch nicht mit billigem Trost abspeisen! Jesaja bereitet mit dieser Rede den Weg für die großartige Botschaft des Exils: Gott verlässt sein Volk nicht. Er ist den scheinbar Schwachen mächtig. Gott ist nicht an Gebäude oder religiöse Formen gebunden. Er ist da wo ich, wo Sie, wo ihr auf ihn vertrauen. Das was Israel als Scheitern erlebt hat, ist der Durchbruch, um die wahre Größe Gottes erahnen zu können.
Mit dem Erfahrungsschatz des Exils war es schließlich den Jüngern Jesu möglich seinen Tod am Kreuz als Ausdruck für Gottes bleibende Liebe zu verstehen. Kein Bereich menschlichen Lebens ist Gott fremd. Wenn ich mit Jesus rufe: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? dann werde ich – wie er – von Gott getragen und aufgerichtet. Weil ich Christus kenne, kann ich Leid ertragen. Ich kann darauf hoffen, dass sich Gottes Liebe als größer erweisen wird, auch wenn ich selber keinen Ausweg mehr erkennen kann. Von Gottes Hand will ich mich leiten und einsetzen lassen.
Alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen.

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