Unglaube als Bestätigungsfehler 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7237

für den 17. Jul 2022 - Autor:

Unglaube als Bestätigungsfehler 2

„Aber die Gottlosen sind wie das ungestüme Meer, das nicht still sein kann und dessen Wellen Schlamm und Unrat auswerfen. Die Gottlosen haben keinen Frieden, spricht mein Gott“.

Jesaja 57, 20-21 *©*
 

Vielleicht kann er hinterher und im Laufe der Zeit anhand der Worte in der Bibel einen Zusammenhang herstellen zwischen den biblischen Informationen und der Veränderungen in seinem Leben die sich eingestellt haben und noch tun. Und dies eben darum, weil die Worte der Bibel inspiriert sind und nicht leer zurückkommen, sondern etwas bewirken. In Jesaja 55, 10-11 steht entsprechend: „Und wie Regen oder Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne dass er die Erde tränkt, sie fruchtbar macht, dass alles sprießt, dass Brot zum Essen da ist und Saatgut für die nächste Saat, so ist es auch mit meinem Wort: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, führt aus, was ihm aufgetragen ist“. Aber ebenso wie man den Wind spürt und registriert daß er da ist, aber nicht weiß woher er in dem Moment gerade gekommen ist und wohin er geht, kann man auch nicht wirklich plausibel und logisch erklären, wie und wann dieses neue Leben im Inneren erfahrbar und lebendig wurde. Das Wort und der Heilige Geist tut ein Werk und erweckt Totes zum Leben. Und tot waren wir alle in unseren Sünden (Epheser 2,1). Und erfahrbar wird auch ein Frieden, den die Welt nicht erfassen kann und auch kein Psychologe analysieren könnte. In Philipper 4, 6-7 steht: „Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus“! Jesaja sagte daß die Gottlosen keinen Frieden haben. Darum können sie es auch nicht ertragen, wenn jemand sich nicht mit den Fragen herumschlägt wie ein Gottloser und keine anderen Antworten zum Sinn des Lebens sucht und akzeptieren könnte, als allein der Glaube an die Vergebung der Sünden und die Versöhnung mit Gott und die Wiederherstellung der Beziehung zum himmlischen Vater. Ein Gläubiger kann dankbar sein und ist es ja auch. Wir jagen keiner Utopie hinterher oder glauben an Einhörner und Schneemenschen, an das Ungeheuer von Loch Ness oder den Weihnachtsmann. Das tun Ungläubige vielleicht auch nicht, aber sie sind viel mehr dem Bestätigungsfehler ausgeliefert und von ihm beeinflusst als sie denken. Sie verweisen auf die Wissenschaft um vermeintlich feststellen zu können, daß alles aus Zufall entstanden ist und es keinen Gott geben kann, weil alles scheinbar erklärbar und nachvollziehbar ist.

Aber mal abgesehen davon, daß dies objektiv nicht der Fall ist, und solche atheistischen Menschen eben belegbare Gegeninformationen nicht wahrhaben wollen, gibt es auch einen Feind Gottes, der ein Interesse daran hat, die Menschen vom rettenden Glauben abzuhalten und sie stattdessen mit Lügen und Verdrehungen und Fehlinformationen zu manipulieren. Und auf welche Weise geschieht dies und durch wen? In 2. Korinther 11, 13-15 steht: „Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein“. Und dies geschieht sicherlich auch durch die menschlich-psychologisch begründete Annahme, daß der Glaube ein fehlerhaftes Denkkonstrukt ist und daß solche Glaubenden quasi an eine selbsterfüllende Prophezeiung glauben und die sich in ihrer Einbildung bestätigt. Man sagt sich also selbst daß man gläubig ist – ob es stimmt oder nicht. Aber wie erwähnt, kann man sich hier tatsächlich irren, sofern man nicht die Neugeburt erfahren hat. Und die kommt von außen und von oben und nicht von innen und von unten. Das ist der Unterschied. Der rettende Glaube ist eine Sache der Gnade Gottes und seines Willens. In Epheser 2, 8-10 steht: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“. Ein eingebildeter Glaube auf Grundlage eines Bestätigungsfehlers hat nichts mit Gnade und einer Gabe Gottes zu tun. Er wäre ein Werk meines eigenen Ich's, was zu nichts anderem führt als zu einem Irrglauben und einer religiösen Selbstprophezeiung. Das hätte keinen Wert vor Gott. In 1. Korinther 3,19 steht: „Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: »Er fängt die Weisen in ihrer List«“. So ist es!

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