Wir sind mehr von Gott abhängig als wir ahnen... Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Jun 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7205

für den 15. Jun 2022 - Autor:

Wir sind mehr von Gott abhängig als wir ahnen... Teil 1

''Doch alle müsst ihr im Umgang miteinander Bescheidenheit an den Tag legen. Denn ''Gott widersetzt sich den Hochmütigen, nur den Demütigen erweist er Gnade.'' Demütigt euch deshalb unter Gottes mächtige Hand, dann wird er euch auch zur richtigen Zeit erhöhen. Und werft so alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft. Seid nüchtern und wachsam! Euer Todfeind, der Teufel, streicht wie ein brüllender Löwe herum und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. Dem müsst ihr im festen Glauben widerstehen“!

1. Petrus 5, 5-9 (NeÜ) *©*
 

Hier werden uns wichtige und absolut beachtenswerte, geistliche Prinzipien und Tatsachen vermittelt, die uns hier von Petrus ans Herz gelegt werden. Das sollten wir sehr ernst nehmen. Ich glaube keine negative Sache in der Bibel (was den Widerstand Gottes besonders auslöst) wird so deutlich immer wieder betont, wie der Hochmut. Der Hochmut, auch Anmaßung, Überheblichkeit, Arroganz genannt, ist eine Haltung, die Wert und Rang oder Fähigkeiten der eigenen Person besonders hoch veranschlagt. Hochmut hat mit Selbstüberschätzung und einer Überbewertung des eigenen Könnens zu tun. Hochmut ist Arroganz die sich in sozialer Distanz äußert. Man hat meist schlechte Umgangsformen und hat mit Anstand und Höflichkeit nichts am Hut. Man steckt voll Eitelkeit und ist dem Narzissmus nahe. Der Gegensatz zum Hochmut ist die Demut. In Hiob 22, 29-30 lesen wir: „Gott erniedrigt, die hochmütig reden, doch wer die Augen niederschlägt, dem hilft er''. Der Grund liegt in der Tatsache begründet, daß wir absolut nichts zum rühmen haben, und in keinster Weise es etwas an uns gibt, worauf wir stolz sein könnten. Wir sind als Menschen viel mehr von Gott, seiner Gnade, seiner Geduld und Fürsorge abhängig als wir meinen – und das zählt auch in besonderem Maße für uns Christen. William McDonald schreibt: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. (Petrus zitiert hier aus der griechischen Übersetzung von Sprüche 3,34). Man denke nur! Gott widersteht unserem Stolz und ist entschlossen, ihn zu brechen, doch kann der allmächtige Gott einem zerbrochenen und demütigen Herz nicht widerstehen! Diese Demut sollte sich nicht nur im Umgang mit anderen zeigen, sondern auch Gott gegenüber. In den Tagen des Petrus gingen die Gläubigen durch das Feuer der Verfolgung.

Diese Anfechtungen waren von Gott erlaubt, auch wenn sie nicht von ihm verursacht wurden. Die beste Politik, so sagt Petrus, besteht darin, sie demütig aus den Händen des Herrn anzunehmen. Er wird sein Volk bewahren und sie »zur rechten Zeit« erhöhen. Die Gläubigen dürfen »alle« ihre Ängste in der Gewißheit vor den Herrn bringen, daß er um uns »besorgt« ist. Und wieder zitiert Petrus aus der griechischen Übersetzung des AT (Ps 55,23). J. Sidlow Baxter weist darauf hin, daß es hier zweierlei Sorge gibt: „Dort haben wir die ängstliche Sorge, wie sie sich in den Worten ausdrückt: »Alle eure Sorgen werft auf ihn.« Und außerdem haben wir die liebevolle Fürsorge in den Worten: »Er ist besorgt für euch.« Über all unserem ängstlichen Sorgen steht die Fürsorge des Herrn, die uns niemals enttäuscht“
. Das Menschenbild der Bibel geht davon aus, daß wir nur ein Hauch sind (Psalm 39,5), des Weiteren ungerecht und schlecht. In Römer 1, 29-32 steht: „Jede Art von Unrecht, Bosheit, Habsucht und Gemeinheit ist bei ihnen zu finden. Sie sind voller Neid, Mord, Streit, List und Tücke. Sie reden gehässig über andere und verleumden sie. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch. Im Bösen sind sie sehr erfinderisch, und ihre Eltern verachten sie. Sie sind unbelehrbar, unzuverlässig, gefühllos und kennen kein Erbarmen. Obwohl sie wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes Gesetz den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen“. Auch als Christen haben wir immer noch mit der Macht der Sünde zu tun, weil wir (obwohl erlöst) noch in diesem zur Sünde und Ungerechtigkeit neigenden Körper stecken und in dieser gottlosen Welt und Gesellschaft offensichtlich nichts Böses ausgelassen wird...

Fortsetzung morgen...

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