Vom Aufgraben verstopfter Brunnen Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Jun 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6843

für den 18. Jun 2021 - Autor:

Vom Aufgraben verstopfter Brunnen Teil 2

„Alle Brunnen aber, die die Knechte seines Vaters zu Abrahams, seines Vaters Zeiten gegraben hatten, hatten die Philister verstopft und mit loser Erde gefüllt. Und Abimelech sprach zu Isaak: Geh fort von uns; denn du bist uns viel zu mächtig geworden! Da zog Isaak fort und lagerte sich im Tal Gerar und wohnte dort. Und Isaak ließ die Wasserbrunnen aufgraben, die sie zu Zeiten seines Vaters Abraham gegraben hatten und die die Philister nach dem Tod Abrahams verstopft hatten, und er nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie benannt hatte. Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers“.

1. Mose 26, 15-19 (Schlachter 2000) *©*
 

In 1. Mose 26,19 hatten wir gelesen: „Auch gruben Isaaks Knechte im Tal und fanden dort einen Brunnen lebendigen Wassers“. Lebendiges Wasser ist sicherlich in Hinweis auf den Heiligen Geist, aber es bedeutet in diesem Fall auch, daß dieser besondere Brunnen anstatt wie zumeist Regenwasser frisches Quellwasser enthielt, was aus den tieferen Erdschichten stammte und besonders wertvoll und erfrischend war. Isaaks Knechte machten sich die Mühe im Tal zu graben und wurden fündig. Im übertragenen Sinne bedeutet das für uns, daß unsere Mühen und durchaus auch manche kreative Eingebung tatsächlich dazu führen kann (im Heiligen Geist), daß wir wunderbare Erfahrungen und Gebetserhörungen und geistliche Höhenflüge erleben können. Und zwar weil wir uns darum bemühten unseren Geist freizuschaufeln und vielleicht auch mal neue Wege zu gehen. Daß wir bereit waren tiefer und mehr zu graben. In Psalm 119,105 schreibt der König David: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg“. Ein Mangel an Wasser lässt uns oftmals im Dunkeln tappen. Nicht umsonst kann man ja auch länger ohne Essen aber nur kurze Zeit ohne Wasser auskommen. Auch das lässt uns geistlich aufhorchen. Heutzutage ist es gar nicht so schwer oder umständlich sich mit dem Wort Gottes regelmäßig zu beschäftigen. Schließlich leben wir im sogenannten Kommunikationszeitalter. Das hat manchmal auch seine Nachteile, aber eben nicht nur, wenn man als Christ auch weiß, damit in fruchtbarer Weise umzugehen.

Es gibt Andachtsbücher, Bibelkommentare, YouTube-Kanäle, Predigtarchive, gute Auslegungsbücher zu biblischen Themen, TV-Kanäle (z.B. die Arche aus Hamburg Sonntags um 8:30 h auf Sport1) und man kann sich persönlich oder über virtuelle Kanäle miteinander austauschen. Aber, wie gesagt, es gibt keinen frommen Automatismus und wir leben in keinem Land wo die gebratenen Hähnchen durch die Luft fliegen. Das ist uns allen klar und wir sind ja auch nicht naiv oder haben unrealistische Erwartungen an das Leben. Aber trotzdem scheuen wir manchmal gerade dann manche Mühen, wenn es viel besser wäre für mein Leben als Christ, wenn ich meine eigenen Brunnen wieder befreie und der Kanal der Segnungen Gottes durch sein Wort wieder fließen kann. Dazu müssen wir eben auch mitunter so manche Trägheit überwinden und nicht zu bequem sein. In Sprüche 6, 6-11 steht: „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise: Obwohl sie keinen Anführer hat, weder Vorsteher noch Herrscher, bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise. Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? »Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen«: so holt dich die Armut ein wie ein Läufer, und der Mangel wie ein bewaffneter Mann“! Es gibt auch eine geistliche Armut. Und dann sind wir in Glaubensdingen immer nur von anderen abhängig und haben Zweifel und Unsicherheiten wo das nicht sein muss, wenn wir uns bemüht hätten unseren Brunnen weniger zu vernachlässigen. Gott hilft uns.

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