Dem Müden Kraft und Stärke dem Unvermögenden 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. Oct 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6603

für den 21. Oct 2020 - Autor:

Dem Müden Kraft und Stärke dem Unvermögenden 1

„Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der HERR, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“.

Jesaja 40, 28-31 *©*
 

Wir alle haben eine Tendenz zur Unabhängigkeit! Und wenn wir Christen sind, muss man uns vielleicht auch manchmal daran erinnern, mit wem wir es zu tun haben. Dann muss man uns auch fragen: „Weißt du denn nicht...“? Es steckt mehr oder weniger in uns drin, sich im Leben irgendwie ''freistrampeln'' zu wollen und möglichst sein eigener Chef zu sein, oder so weit es geht, sich unabhängig zu fühlen. Die Gesellschaft suggeriert einem „auf eigenen Beinen zu stehen“ um unabhängig, entscheidungsfähig und lebenstüchtig zu sein und zu werden und möglichst auch zu bleiben. Durchaus auch mit Ellenbogen und einem gewissen „Killerinstinkt“ (im übertragenen Sinne), der die Schwächen der Anderen auszunutzen versteht. Müdigkeit und Unvermögen passen da nicht hinein – zumindest nicht so, daß Andere das mitbekommen. So oder ähnlich funktioniert es doch in der Welt wenn man „Erfolg“ haben will. Als Christen sollen wir durchaus auch leistungsfähig, wach, stark und zielorientiert sein, aber nicht auf Kosten anderer und auch nicht aus eigener Kraft. Entsprechend nicht in der Einstellung: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“! Das wäre eine Verkennung unserer Position vor Gott. Und es wäre letztlich das hochmütige Verlassen auf sich selbst. So als ob der Glaube an Gott nur den Untüchtigen und Versagern nützlich ist, aber für die Erfolgreichen und Dynamischen nur der letzte Ausweg ist, wenn die eigenen Pläne doch zu scheitern drohen. In Psalm 147, 10-11 steht: ''Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses und kein Gefallen an den Schenkeln des Mannes. Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen''.

Wir suchen unsere Hilfen manchmal an der falschen Stelle und mit der verkehrten Einstellung. Wer aber die Furcht vor Gott (also der Respekt) als eine Schwäche ansieht, hat wenig bis nichts verstanden. Entsprechend schnell können wir dann weltlichen Erfolg, Besitz, Reichtum und Anerkennung von Menschen als Segen von oben sehen, obwohl es eher nicht so ist. Manchmal macht Gott uns schwach und nimmt uns unsere Kraft und Energie, damit wir lernen loszulassen und allein IHM zu vertrauen und unsere Erfolge aus seiner Hand nehmen. Auch wenn es um unsere ''fromme Kraft'' geht, können wir uns selbst im Wege stehen: ''ER demütigt auf dem Wege meine Kraft, ER verkürzt meine Tage'' (Psalm 102,24). Aber wenn Gott uns zeigt, daß wir in verkehrter Einstellung durch das Leben gehen, wird er uns nicht liegen lassen wenn wir nach seinem Willen stürzen, sondern uns auch wieder aufrichten. Es kann passieren, daß man manchmal auf halbem Wege stehenbleibt und nicht mehr weiterkommt, kraftlos und orientierungslos den Dienst einstellen muß. Sozusagen ''angezählt'' wird wie ein Boxer im Ring... acht, neun, aus! Es ist nicht falsch seine Kräfte, Gaben und Fertigkeiten einzusetzen, und auch einmal neue Wege zu beschreiten, aber wie schnell verlassen wir uns auf unsere eigene Stärke? Besonders wenn es uns gut geht und wir Erfolg haben? Dann verlassen wir uns auf unsere geistigen und geistlichen Muskeln, auf unsere Erfahrungen, unsere Intelligenz und unsere hart erarbeitete Altersreife? Nur weil man ein gewisses Alter erreicht hat, ist man nicht automatisch stark und weise, ebenso wie man nicht automatisch unwissend und übermütig mit jungen Jahren sein muss. Es kommt auf meine Einstellung und auf meine geistliche Wahrnehmung an.

Fortsetzung morgen...

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