Der Name deines Schatzes Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 17. Jan 2020)

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Die tägliche Andacht Lösung: Die Losung

Andacht Archiv-Nr. 6325

für den 17. Jan 2020 - Autor:

Der Name deines Schatzes Teil 2

Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen

Matth. 6,20 *©*
 

Wir müssen im nächsten Jahr (2020) eine größere Summe für die FeG-Haushalt aufbringen. Gibt jeder etwa 1000 Euro, so haben wir sie zusammen. Einigen tun diese 1000 Euro weh, andere nehmen sie aus der sogenannten Portokasse. Das Geld fehlt bei einigen bestimmt an anderer Stelle.
Natürlich brauche ich Geld zum Leben. Natürlich muss ich auch verantwortlich mit dem Geld umgehen, d.h. eben auch für Notzeiten sparen. Ohne Geld kann ich in der Welt nicht leben. Die große Frage ist, was bestimmt mein Herz? Das woran du dein Herz hängst, das worauf du dich im tiefsten verläßt, dass ist dein Gott. Es gibt viele Götter in der Welt.
Jesus ist in diese Welt gekommen, um uns zu freien Menschen zu machen - frei von Schuld, frei von Bindungen aller Art. Frei von der Bindung an Geld und Besitz. Es ist fast unmöglich, in dieser Welt zu leben, ohne in eine Bindung zu geraten. Jesus hat einen Ausweg geöffnet, einen Weg, der auf den ersten Blick widersinnig erscheint. Jesus sagt: wenn du wirklich frei werden willst, dann denke bewusst an mich, so wirst du frei von allen anderen Bindungen.
Ein Kindergebet lautet: Ich bin klein, mein Herz mach rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein. Wenn Jesus in meinem Herzen wohnt, dann macht er es rein. Da haben andere Mächte keinen Platz mehr. Dann ist da kein Platz mehr für Gott Mammon, der mich zwingen will, reich und immer reicher zu werden. Der mich unzufrieden macht und mir einreden will, dass nur noch mehr Besitz Zufriedenheit bringt und in Wirklichkeit wird die innere Leere immer größer. Jesus sagt: wenn du dich auf mich einläßt, dann mache ich dich frei. Dann führe ich dich auf einen Weg, der dich zu einem erfüllten und glücklichen Leben führen wird.
Zwei notwendige Schritte auf dem Weg:
I Wir müssen danken lernen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Mensch danke sagen kann. Insbesondere in unserer Zeit des Überflusses verlernen wir das Danken mehr und mehr. Statt dessen wird uns beigebracht zu sagen: Das steht uns zu. Gleichzeitig verlernen wir aber, zu sehen, was wir an Gutem in unserem Leben haben. Wir sehen mehr und mehr auf das, was uns noch fehlt und ein Freund schon hat. Wir geraten hinein in den Strudel des Mammon und werden immer unglücklicher, obwohl wir immer mehr haben. Lernen wir zu danken, denn Danken öffnet den Blick für sogenannte Selbstverständlichkeiten. Wenn wir Gott zu danken beginnen, werden wir erkennen, wie gut er es mit uns meint. Daran erinnern wir uns speziell am Erntedankfest. Danke Herr, dass wir ein Jahr lang satt zu essen hatten. Danke, dass du uns versorgt und beschützt hast. Danken lernen ist der erste Schritt auf dem Weg in die Freiheit. Die Kids in der Schule fragen immer verwundert, warum man vor jedem Essen Gott für das Essen danken soll. Ein Kind fragte mal: “Was macht Petra (Inklusionskraft für ein zu betreuendes Kind) immer, wenn die Frühstückspause beginnt?” “Beten!” “Beten? Was ist das?”
II Ich öffne dem Gott, dem ich zu danken gelernt habe, mein Herz. Dass ich mich bewusst von ihm bestimmen lasse, dass ich anfange, nach seinem Willen zu fragen. Dann werde ich erleben, wie Gott mich behutsam mit meinen Bindungen konfrontiert. Nicht um mich klein zu machen, sondern um mich frei zu machen. Denn nur eine gelöste Bindung ist eine überwundene Bindung. So unterschiedlich wie Menschen sind, sind auch die Schritte, die sich aus dem Schritt ergeben.
Einer davon wird sein, dass man Geben lernt. Im Reich Gott Mammon gilt: Ich, ich, ich, haben, haben, haben. Jesus lehrt uns zu teilen und abzugeben. Einfach aus Liebe zu ihm und zum Nächsten. Wir entdecken: nicht derjenige ist reich, der viel hat. In der Kindheit las ich u.a. Dagobert Duck, der mit dem riesigen Geldspeicher. Er ist im Grunde ein armer Mann. Er ist sein Leben lang auf der Suche nach einträglichen Geschäften, häuft Taler auf Taler, aber kann sein Geld nicht ausgeben. Es nützt ihm nichts. Es geht ihm nur um das Haben. Bei Jesus lernen wir: nicht derjenige ist reich, der viel hat, sondern derjenige, der viel gibt. Wenn wir anfangen, bewusst im Namen Gottes zu geben, dann tun wir das, was Jesus ''einen Schatz im Himmel sammeln'' nennt. Wir entscheiden uns bewusst gegen den Gott Mammon und seine Gesetze und stellen uns bewusst auf die Seite Gottes. Dann werden wir erleben, dass Gott uns in Notzeiten versorgen wird.
Gott hält Reichtümer für uns bereit: ein fröhliches Herz, eine tiefe Liebe zum Nächsten, innere Zufriedenheit und Dankbarkeit. Wer in diesem Leben gelernt hat, nach dem Willen Gottes zu leben, der wird nach seinem Tod mit offenen Armen bei Gott empfangen. Der Weg lohnt sich, wenn uns aus in bestimmten Lagen Zweifel kommen.

P.S. Bei einer Versammlung wurde bekanntgegeben, dass wir das Geld zusammenbekommen.

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