Kennen Indianer Schmerz? -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 02. Oct 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5853

für den 02. Oct 2018 - Autor:

Kennen Indianer Schmerz?

Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

Jesaja 53,4 *©*
 

An 26 Stellen in der Luther-Bibel kommt das Wort ''Schmerzen'' vor. Dabei hatte Gott die Welt eigentlich ohne Leid erschaffen. Doch nach dem Sündenfall sprach Gott zu der Frau: ''Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären.''

Somit war durch die Sünde des Menschen der Schmerz und das Leid in die Welt gekommen. Es war die Strafe für den Ungehorsam gegen Gott, die Folge unserer Eigenmächtigkeit.

Aber so stark wir auch manchmal unter Schmerzen leiden, bei einer Geburt, wenn ein Zahn zerstört ist oder wir uns irgendwo verletzt haben, so ist der Schmerz doch auch ein gutes Warnsignal. Schmerz zeigt uns nämlich auch an, wenn an unserem Körper etwas nicht in Ordnung ist und wir zum Arzt gehen sollten.

Wäre dieser Schmerz nicht, würden wir vielleicht nicht rechtzeitig zu einem Arzt gehen und eine Krankheit könnte sich stark verschlimmern, hin bis zum Tod.

Was ist nun, wenn wir zu einem Kind sagen: ''Indianer kennen keinen Schmerz?'' Damit lehnen wir uns doch wieder gegen Gott auf, der den Schmerz und das Leid auf uns Menschen legte. Es heißt doch nichts anderes, als ''ignoriere das, was Gott dir zeigen will''!

Erst wenn wir einmal in Gottes Herrlichkeit sind, wird dies alles aufhören, wie wir in Offenbarung 21,4 lesen können: ''und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen''.

Jesus hat am Kreuz von Golgatha alle unsere Schuld auf sich genommen und so werden wir, wenn wir ihn angenommen haben einmal gerechtfertigt durch das Gericht gehen. Dann sind wir wieder in dem Zustand, wie Gott uns Menschen geschaffen hat, vor dem Sündenfall. Dann brauchen wir kein Leid und keinen Schmerz mehr. Dies alles hat Jesus auch für uns getragen.

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag, an dem du frei von allem Schmerz bist!

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