Gottes Reden - Unser Glaube -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. Mar 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5658

für den 21. Mar 2018 - Autor:

Gottes Reden - Unser Glaube

„Denn so spricht der HERR Zebaoth, nachdem seine Herrlichkeit mich gesandt hat zu den Völkern, die euch berauben: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. Denn siehe, ich schwinge meine Hand über sie, dass sie ein Raub derer werden, die ihnen dienen. – Und ihr sollt erkennen, dass mich der HERR Zebaoth gesandt hat. Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr“.

Sacharja 2, 12-14 *©*
 

Bei uns persönlich ist das auch so., wenn wir laut Bibel von neuem geboren sind (Johannes 3,3). Gott will auch bei uns wohnen, und hat dies durch den Heiligen Geist auch getan (Johannes 14,23). Wenn wir als Kinder Gottes sündigen, hat das wohl auch irgendwelche Konsequenzen. Aber Gott wird dennoch treu und gerecht sein (weil Jesus bezahlt hat) und uns auf dieser Grundlage vergeben. Es besteht also immer Hoffnung auf Wiederherstellung, weil Gott am Ende hoch erhoben sein muss, weil seine Gnade und Treue seine Ehre ist! Darum kann auch niemand zu Jesus kommen, es sei denn er wird von Gott gezogen (Johannes 6,44). Die Erlösung ist ein Akt der Gnade Gottes! Und das soll und darf uns auch trösten, wenn wir manchmal bei uns selbst den Eindruck haben könnten, es ist Hopfen und Malz verloren, und wir uns auch selbst nicht vergeben wollen oder können – Gott kann und will es! Dennoch: Wo Gott ignoriert wird, hat Gott alles Recht uns zu ignorieren. Daß ER es trotzdem oftmals nicht tut, ist nur Gnade und Barmherzigkeit. Aber das muss nicht stets in der Weise so weiter gehen. Insbesondere das Buch Hesekiel beweist, daß Gott zu bestimmten Zeiten und nach seinem ewigen Ratschluss Dinge beendet und bestraft und irgendwann tatsächlich nichts mehr zu sagen hat. Für wie lange ist sicherlich unterschiedlich. Nach dem Buch Maleachi (dem letzten Buch des Alten Testamentes) vergingen 400 Jahre in denen Gott schwieg. Und manchen Menschen, wird Gott einmal nie wieder etwas zu sagen haben – das ist dann die ewige Verdammnis – wie immer die auch aussehen mag. Wenn Gott uns nichts mehr zu sagen hat, oder vielleicht doch redet, aber wir es nicht hören, dann ist das ein Zustand von großer Dunkelheit und großem Elend - dann ist alles öde und fade und sinnlos. Alles ist durch Gottes ewiges Wort entstanden – wenn ER schweigt, ist alles Leben weg! Im Grunde sollten die Menschen ohne Bezug zu Gott froh sein, daß es noch Christen gibt, die ihnen etwas von Gott berichten, erzählen und vorleben können und wollen - und somit zum Salz der Erde werden.

Matthäus 5,13: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten“. Und entsprechend sollten wir dazu auch bereit sein - zu Zeit oder Unzeit - ein Zeugnis unserer Hoffung abzugeben und dazu stehen, an das biblische Evangelium zu glauben. Zur Zeit Sacharjas und Hesekiels (weitere Zeitgenossen waren Daniel und Jeremia) gab es falsche Propheten, die Lügen verbreiteten oder ein anderes Evangelium predigten. Sie verdrehen die Worte der Bibel und behaupten frech das Gegenteil. So ist ja auch heute die Situation in der Welt. Da kämpfen die Verkünder des Evangeliums auch gegen so manche Windmühlen und gegen falsche (selbsternannte) Propheten. Sicherlich auch manchmal gegen Atheisten oder Leute verkehrten Glaubens, die von Schwarzmalerei der Christen reden und von eingebildeten Phantasien. Da wird gesagt es gäbe keinen Gott und es im Grunde ja schon immer nur die Frommen waren, die für das ganze Unglück in der Welt verantwortlich sind. Stichworte wären: Religionskriege, Fundamentalisten, Kreuzzüge, Fanatiker, Inquisition und einfach nur Bevormundungen in dem man eben sagt, daß es nur einen Weg in den Himmel und zur Erlösung und Frieden mit Gott gibt (Johannes 14,6). Heute werden Christen, die die Bibel als das Wort Gottes sehen (in allem), als Fundamentalisten und Fanatiker gebrandmarkt. Ebenso erging es damals sicherlich auch den Propheten und später den Aposteln. Wir sind also in guter Gesellschaft, und sollten uns nicht einschüchtern lassen - dazu gibt es keinen Grund. Der ewige Gott steht uns zur Seite. In 2. Thessalonicher 2,3 steht: ''Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch des Frevels offenbart werden, der Sohn des Verderbens''.

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