Jesus und die Kinder -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 13. Dec 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5195

für den 13. Dec 2016 - Autor:

Jesus und die Kinder

''Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf''.

Matthäus 18, 3-5 *©*
 

Kinder werden von Erwachsenen oft nicht richtig ernst genommen, weil sie sich auf die niedrige Position eines Kindes nicht herablassen wollen und können. Aber in Bezug auf Gott und die Vergebung der Sünden ist es genau das, was wir tun sollten. Unsere natürliche (weltliche) Denkweise muss sich grundlegend ändern, wenn wir es mit Gott zu tun haben. Die Jünger Jesu hatten das noch nicht verstanden und entsprechend auf die Begebenheit reagiert, die wir in Matthäus 19, 13-15 lesen: ''Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter''. Sich seiner Begrenztheit und Niedrigkeit bewusst zu sein, und trotzdem den Mut und das Verlangen zu haben, um das Gute zu bitten, ist etwas, was Gott gefällt und von ihm gefördert wird. In Matthäus 23,12 lesen wir: ''Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht''. Wenn wir hochmütig und überaus erwachsen sind, bitten wir eher nicht um das Gute, sondern holen es uns. Bei Gott rennen wir hier selbstverständlich gegen die Wand. Den Emanzipierten und Hochmütigen wird Gott immer widerstehen (1. Petrus 5,5). Ich finde es schlimm, wenn man Kindern etwas erträglich oder umsetzbar machen will, mit dem Argument: ''Du bist doch schon groß''! Man wird oft von klein auf zum Erwachsenwerden gedrillt, aber im Glaubensleben, muss man in gewisser Weise ein Kind bleiben. Wenn ein Kind mit etwas beschäftigt ist, vergisst es alles andere ringsumher, und ist in seiner eigenen (Glaubens)welt. Die Kinder, die zu Jesus gebracht wurden, wollten von Jesus gesegnet werden. Sie wussten, wenn Jesus für sie betet, dann geschieht etwas - ohne Zweifel. Die Jünger wussten das vermutlich auch, waren aber offensichtlich der Meinung, daß es in dem Moment Wichtigeres gab, als naive Kinderwünsche zu erfüllen. Wie sehr sie sich doch irrten!

Die Kinder taten es richtig und für die Jünger wurde die aufmerksame und liebevolle Reaktion von Jesus, ein beschämendes Lehrstück und praktischer Anschauungsunterricht. Sie sollten von solchen Kindern etwas Grundsätzliches lernen - konzentrierten Glauben! Es geht nicht darum, Kinder über alles zu stellen, oder ihnen jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Sondern darum, in ihrem kindlichen Glauben und ihrer Demut und dem Blick auf Jesus, die beste Einstellung zu sehen, wenn wir Gott suchen und seinen Segen begehren. Die Jünger Jesu hatten den Kindern irgendwas Verletzendes an den Kopf geworfen (''fuhren sie an'') und Jesus hat das unterbunden. Dort wo das Leben und die Wahrheit ist, wo der Weg zu Gott ist, wo das Heil und der Segen wartet, wo die Liebe sichtbar und lebendig ist, dort sollte man nicht zögern hinzugehen. Eine unpassende Zeit gibt es dann nicht, sondern nur die Gegenwart und die Gelegenheit. In 2. Korinther 6,2 lesen wir: ''Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils''! Für ein Kind gibt es nur das ''jetzt'', sie machen keine Pläne, oder ziehen Dinge ins Kalkül, oder denken an ungebührliches Verhalten oder Strafe, wenn sie jemanden liebhaben und vertrauen wollen. Sie sagen mit leuchtenden Augen was sie wollen, und Jesus gab diesen Kindern was sie wollten - seinen Segen! Sie wollten und mussten hier nicht erwachsen sein, sondern einfach nur kindlich glauben und zum Sohn Gottes gehen - ihrem Freund! Auch zukünftig wird unser Kindsein eine herausragende Bedeutung haben - 1. Johannes 3, 1-2: ''Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist''. Amen.

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