Das große Gastmahl -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 26. Nov 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5178

für den 26. Nov 2016 - Autor:

Das große Gastmahl

„Als aber einer von denen, die mit zu Tisch lagen, dies hörte, sprach er zu ihm: Glückselig, wer essen wird im Reich Gottes! Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Gastmahl und lud viele ein. Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Gastmahls, um den Eingeladenen zu sagen: Kommt! Denn schon ist alles bereit. Und sie fingen alle ohne Ausnahme an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss unbedingt hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe hin, sie zu erproben; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Und ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam herbei und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen und Krüppel und Blinden und Lahmen hier herein! Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast, und es ist noch Raum. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde! Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die eingeladen waren, mein Gastmahl schmecken wird“.

Lukas 14, 15-24 *©*
 

Im Himmel ist noch Platz! In diesem Gleichnis wird der Himmel mit einem fröhlichen Fest verglichen – einem prächtigen Essen mit viel Freude, unbeschwerter Gemeinschaft, Frieden und Glückseligkeit. Gott lädt uns ein zu einem Fest! So heißt es in einem bekannten Lied – so ist es! Der Glaube an das Evangelium kann und wird aber nicht mit der Peitsche eingefordert, sondern mit einer liebevollen Einladung und einer herzlichen Bitte, sich selbst dieser großen Segnung (die jede Vorstellung sprengt) nicht zu entziehen. Einige in diesem Gleichnis taten das aber, mit ganz unterschiedlichen Begründungen und Hinweisen. Darauf können wir jetzt etwas eingehen, und finden uns in mancher Argumentation vielleicht selbst wieder, bevor wir uns letztlich dann doch darauf eingelassen haben teilzunehmen? Oder wir stehen noch vor dieser Entscheidung? Wir müssen verstehen, daß es hier nicht um irgendeine Party geht. Es geht um Gottes Fest! Das bedeutet zuerst einmal, daß das Argument hier nicht greift, daß man irgendwann anderes Mal dabei sein kann und will, weil es ja immer wieder derlei Feste geben wird. In Hebräer 3, 7-8a steht: „Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: ''Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht...“. Manche Dinge im Leben sind alles andere als eine Endlosschleife oder haben die Eigenschaften eines Bummerang, der immer wieder zurück kommt. Mancher Zug zu einem bestimmten Ziel, wo für mich ein Platz reserviert wurde, ist dann tatsächlich einmal abgefahren und kommt nicht mehr zurück. Das ist vor allem dann umso tragischer, wenn doch wirklich nichts einer Mitfahrt entgegen gestanden ist.

Viele haben Angst, sie könnten etwas verpassen, wenn sie den Ort verlassen, an den sie sich gewöhnt haben. Sie fürchten um manche Privilegien, haben Angst vor Entbehrungen und daß sie möglicherweise Wasser und trockenes Brot wählen, anstatt (wie bisher) aus dem Vollen schöpfen können. Aber das ist ein großer Irrtum, wenn wir so denken. Sollte Gott ein Fest veranstalten und radikale Magerkost anbieten? Wir wollen ehrlich sein. Sicherlich ist ein Leben als Christ in der Nachfolge, in einem zur Sünde neigenden Körper, in einer oft böswilligen und egoistischen und oberflächlichen Welt, nicht stets ein Zuckerschlecken und eine permanente Party. Aber das ist ein gottloses Leben auch nicht, oder? Gläubig sein zu wollen und zu dürfen, verlangt auch Charakter und eine Einstellung, die sich nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen herauspickt, sondern auch bereit ist, sich einzusetzen und zu engagieren um etwas Positives und Gutes auf die Beine zu stellen. Für andere und auch sich selbst – zur Ehre Gottes! Ein Fest ist es dann, wenn man erntet was man sät und sich an den Früchten erfreuen kann. Im Himmel herrscht Freude, wenn ein Mensch sich entscheidet die Einladung anzunehmen, auf den Zug aufzuspringen und die Möglichkeit von Herzen ergreift, sein Leben, sein Lebensziel und seine ewige Zukunft dem zu geben, der über allem steht und es unendlich gut mit einem meint. Das ist der allmächtige, allgegenwärtige, allwissende und wunderbare Gott in Jesus Christus, der IHN offenbart hat.

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