Erntearbeiter gesucht - Erster Teil -|- Andacht von Joseph Gehr (Daily-Message-Archiv, 28. Sep 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4753

für den 28. Sep 2015 - Autor:

Erntearbeiter gesucht - Erster Teil

Danach aber bestimmte der Herr noch 70 andere und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte. Er sprach nun zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende! Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. Tragt weder Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßt niemand auf dem Weg. Wo ihr aber in ein Haus hineingeht, da sprecht zuerst: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen, wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren. In demselben Haus aber bleibt und esst und trinkt das, was man euch vorsetzt; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht aus einem Haus ins andere. Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da esst, was euch vorgesetzt wird; und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch herbeigekommen! Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, da geht auf ihre Gassen hinaus und sprecht: Auch den Staub, der sich aus eurer Stadt an uns gehängt hat, streifen wir ab gegen euch; doch sollt ihr wissen, dass das Reich Gottes nahe zu euch herbeigekommen ist! Ich sage euch aber: Es wird Sodom an jenem Tag erträglicher gehen als dieser Stadt. … Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen! Da sprach er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden. Doch nicht darüber freut euch, dass euch die Geister untertan sind; freut euch aber lieber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

Lk 10,1-20 *©*
 

Jesus sandte seine Jünger je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte. Sie sollten den Menschen in den Orten, wo Jesus noch hinkommen würde, die Botschaft vom Reich Gottes verkündigen und sie so auf Jesu Wirken vorbereiten. So bezog Jesus die Jünger immer mehr in sein Werk ein und übertrug ihnen zunehmend die Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums. Aber ihm war auch klar, dass diese 70 nicht genügen würden. So viele Menschen kamen zu Jesus und wollten von ihren Krankheiten geheilt werden; manche wollten sogar, dass Jesus ihnen bei ihren Erbstreitigkeiten hilft; bei vielen erscheint gar nicht klar, was sie eigentlich von Jesus wollten. Aber Jesus sah die Menschen nicht negativ. Jesus betrachtete die Menschen in Israel und im weiteren Sinn die Menschen der Welt als „große Ernte“. Die Menschen waren reif, für das Reich Gottes „geerntet“ zu werden, d.h. sie sollten das Evangelium hören und durch Buße und Glauben daran Kinder Gottes werden. Jesus sah das Problem nicht vor allem bei den Menschen, sondern darin, dass es zu wenige Arbeiter gab, die dafür wirken. Darum gab Jesus seinen Jüngern nicht nur den Auftrag, das Reich Gottes zu verkündigen, sondern auch das Gebetsanliegen, dass Gott Arbeiter in seine Ernte aussende. Während sie einigen Menschen geistlich und physisch halfen, sollten sie das Gebetsanliegen im Herzen tragen, dass Gott viele Arbeiter für seine Ernte aufstellt.
Jesus sah nicht nur auf die die große Ernte in Israel, sondern auf die Menschen in der ganzen Welt, nicht nur zu seiner Lebzeit auf der Erde, sondern bis zu seiner Wiederkunft. Weil Jesu Herz für die Rettung der Menschen in der ganzen Welt schlägt, sandte er nicht nur weitere Jünger aus, sondern pflanzte ihnen das Gebetsanliegen ein, dass Gott viele Arbeiter in seine Ernte senden möge.
Das lässt uns erkennen, wie Gott sein Heilswerk tun will. Gott ist der Herr der Ernte, aber für diese große Ernte will Gott Menschen gebrauchen, die seine Liebe und Gnade in Jesus angenommen haben und die sich ihm deshalb gerne als Arbeiter zur Verfügung stellen. In diesem Sinne hat Jesus nach seiner Auferstehung seine Jünger beauftragt, in alle Welt zu gehen und das Evangelium zu predigen – aber noch mehr: „Gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker“ (Mt 28,19a), sagte er. Gott will sein Werk, die Welt zu erlösen, durch die Jünger, d.h. durch uns Christen tun.
Was heißt das dann für uns? Wir sollen uns zum einen bemühen, Jesu Sicht der Welt uns anzueignen und unser Herz zu erweitern. Wenn wir seine Liebe neu annehmen und uns bewusst machen, dass Gott alle Menschen liebt, dann wird Gottes Anliegen zu unserem Anliegen; dann können wir von Herzen für die Rettung all der Menschen in Deutschland und in Europa beten. Dann können wir auch von Herzen für die Menschen in China und Indien und die Menschen in Nordkorea beten, die vom Evangelium am meisten abgeschnitten sind. Lasst uns Jesu Liebe immer neu und tiefer annehmen und unser Herz weit machen und von ganzem Herzen dafür beten, dass Gott Evangeliumsarbeiter aussende und viele ins Reich Gottes kommen!

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