Gewalt über den Tod -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4680

für den 17. Jul 2015 - Autor:

Gewalt über den Tod

''Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten. Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an.''

Hebräer 2, 14-16 *©*
 

Wir haben als Menschen und auch Christen mit Umständen zu kämpfen, die die Sünde fördern und herausfordern. Zum einen ist da die abgefallene ''Welt'', dann gibt es einen ''Teufel'', der lügt und betrügt und listig ist, und wir haben einen zur Sünde neigenden fleischlichen ''Körper'', der oft und gerne über den Geist triumphieren will. Dies lesen wir auch im Wort Gottes: ''Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so dass ihr nicht tut, was ihr wollt'' (Galater 5,17). Der Teufel ist deshalb der Böse und der Vater der Lüge (Johannes 8,44) weil er in keiner sündigen Welt lebte und er von keinem versucht wurde - darum ist die Erlösung auch nicht für den Teufel und seine Dämonen möglich. Der Satan hatte keine Ursache zur Rebellion gegen Gott und keine Versuchung, weil alles perfekt war und auch er selbst war vollkommen, als höchster Cherub im Dienste Gottes. Er musste nicht sündigen, hatte keinen Grund dazu und tat es dennoch. Sein eigener, unbeeinflusster Wille trieb ihn dazu. Gottes Geschöpfe sind die Engel und die Menschen. Und beide bekamen einen freien Willen zur Entscheidung - nicht zur Entscheidung ob sie leben wollen, sondern wie sie es wollen. Jemand der selbst ein vollkommenes Geschöpf ist, hat mit einer falschen Sichtweise vermutlich ein Problem, sich jemandem unterzuordnen, der einen noch selbst bei weitem übertrifft. Ich denke der Satan war so von seiner von Gott verliehenen Herrlichkeit angetan, daß er alles und jeden vergaß und sich so in sich selbst verliebte, daß er stolz und größenwahnsinnig wurde und sich zu Gott herauf oder IHN zu sich selbst herunterziehen wollte. In Jesaja 14, 12-15 lesen wir: ''Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie wurdest du zu Boden geschlagen, der du alle Völker niederschlugst! Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden. Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten« Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!''

Sowohl die Engel als auch der Mensch hatten eine Treueprüfung zu bestehen. Bei uns Menschen war es der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen im Garten Eden (1. Mose 2,17). Wir können nicht sagen, daß wenn es diesen Baum nicht gegeben hätte, hätte es nie eine Sünde oder irgendein Problem gegeben. Wenn Gott Söhne und Kinder möchte, dann geht das nicht, wenn wir dazu keine Wahl haben. Wolltest du selbst geliebt werden, wenn der- oder diejenige gar keine Entscheidungsfreiheit dazu hätte? Was wäre das für eine Liebe und ein Leben? Es wäre Betrug an sich selbst, mangels Alternativen - eine erzwungene Verbundenheit ohne Seele! Aber dennoch bedarf es einer geistlichen Zeugung von oben um zu dem zu kommen was Gott will (und wonach wir eigentlich nicht fragten). Satan machte seine Rebellion zu unserer indem er zuerst ein Drittel aller Engel verführte sich ihm anzuschließen - und dann Eva verführte, von diesem verbotenen Baum zu essen und auch ihrem Mann davon zu geben (1. Mose 3,6). Dieser Sündenfall hat bis heute Auswirkungen auf die gesamte Menschheit (Römer 5,12,17). Gott prüft uns auch heute noch - im kleinen. Wo fragen wir Gott nach seinem Willen? Beten wir darum? Nehmen wir den Kampf wahr, der sich in der unsichtbaren Welt und hier auf Erden abspielt? Wie macht sich das Erlösungswerk Jesu Christi in unserem Alltag bemerkbar? Der Teufel verklagt uns Tag und Nacht vor Gott und fordert die gesetzliche Strafe für uns (Offenbarung 12, 9-10). Er kann nicht mehr gewinnen dank des Evangeliums an das wir glauben. Unser Kampf richtet sich darauf, dem Geist Raum zu geben - Galater 5,16: ''Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen''. Und wo wir versagen, dürfen wir Gnade um Gnade nehmen und es erneut versuchen und erleben, wie der Geist uns im wahrsten Sinne des Wortes lebendig macht vor Gott. Paulus schreibt in Römer 8, 1-3: ''So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes''.

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