Dankbarkeit und Mut -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Jul 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4681

für den 18. Jul 2015 - Autor:

Dankbarkeit und Mut

''Freut euch allezeit! Betet unablässig! Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist löscht nicht aus! Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest! Von aller Art des Bösen haltet euch fern''!

1. Thessalonicher 5, 15-22 *©*
 

Es gibt neben der fleischlichen Natürlichkeit sozusagen auch eine geistliche Natürlichkeit. Wir wissen als Christen, daß wir nicht auf fleischliche Art und Weise Jesus nachfolgen können und das Fleisch daran auch gar kein Interesse hat. Aber mittels des Geistes können wir lernen unseren Leib und unsere Einstellung zu beherrschen und zu disziplinieren. Und wenn wir im Zusammenhang über eine geistliche ''Natürlichkeit'' nachdenken, dann ist das Danken von großer Bedeutung - es ist Gottes ausdrücklicher Wille (Vers 18) - ebenso das unablässige Beten. Wofür können wir konkret immer wieder danken? An erster Stelle für die Erlösung durch das erfüllte Evangelium von und in Jesus Christus. Auch für den Heiligen Geist, dem Wort Gottes in der Bibel, unsere Gemeinde und Glaubensgeschwister, unsere Gaben und Talente etc. Und etwas was hier ganz besonders auffällt ist der Umstand, daß dieses Leben für uns einen tiefen und unsichtbar gesegneten Sinn hat und Gott dahinter steht. In Römer 8,24-31 stehen die bekannten Verse, die das unterstreichen: ''Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht. Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns''?

Was sollen wir also hierzu sagen? Das ist eher eine rhetorische Frage, die sich im laufenden Text selbst beantwortet. Vielleicht also weniger etwas dazu (theologisch) sagen, sondern Gott von Herzen dafür dankbar sein, daß es so sein darf und ist: Gott ist für uns! Wenn wir manchmal Momente haben, wo wir Gott nicht recht danken können, dann sollten wir diesen Text lesen! Wer nun dankbar ist, der ist auch mutig. Der Text in Hebräer 10,39 bringt es auf den Punkt: ''Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zur Gewinnung des Lebens''. Es ist die Errettung der Seele die wir haben wollen und nach der wir uns im Glauben ausstrecken. Der Geist Gottes treibt uns dazu (Römer 8,14). Glaubensmut, Dankbarkeit und auch Beharrlichkeit sind Zeichen der Neugeburt und Inhalte eines lebendigen Glaubens. Aber es ist nun nicht so, daß wir mit diesen Merkmalen, wenn wir sie verinnerlichen konnten, für andere nun eher unnahbar, hochtrabend, übermütig und merkwürdig werden. Echte Dankbarkeit, die uns zu mutigen und mutmachenden Menschen macht, lässt uns ruhig und demütig werden. Wer den Segen Gottes in diesen Dingen, und in seinem persönlichen Leben und Alltag besonders wahrnimmt, weiß daß es letztlich nur Gnade und Barmherzigkeit von oben ist. Verdient haben wir nichts. Auch Demut hat etwas mit Mut zu tun. Nämlich in allem Segen die Gottes Güte zu erkennen, die es besser mit uns meint, als wir es selbst je verstehen könnten. Hochmut geht genau in die andere Richtung. In Sprüche 11, 2-3 steht: ''Kommt Übermut, kommt auch Schande, doch bei den Bescheidenen ist Weisheit. Die Rechtschaffenheit der Aufrichtigen leitet sie sicher, die Falschheit der Treulosen aber zerstört sie selbst''. Alle Ehre gehört Gott!

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: Gratitude and courage

Diese Andacht gibt es auch in Afrikaans: Dankbaarheid en moed


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