Wo kein Licht scheint -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 16. Sep 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4376

für den 16. Sep 2014 - Autor:

Wo kein Licht scheint

''Wer ist unter euch, der den HERRN fürchtet, der der Stimme seines Knechts gehorcht, der im Finstern wandelt und dem kein Licht scheint? Der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott!''

Jesaja 50,10 *©*
 

Freiwillig zuzugeben und anzuerkennen, daß man nicht weiß welchen Weg man gehen soll, ist eine Voraussetzung, um berechtigte Hoffnung auf Gottes Hilfe und Wegweisung zu haben. Wer im Dunkeln tappt und dies nicht einsieht und erkennt, und daher meint, schon zu wissen was getan werden muss, lebt in einem anmaßenden Glauben der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Somit wäre er dann der Meister seines Schicksals und gleichzeitig Kapitän auf der Titanic. Ich rede von Christen! Wer Angst hat, sich vor Gott durch blinden Aktionismus zu emanzipieren sieht das richtig. Wem das Ganze im Prinzip egal ist oder nicht so wichtig, der hat ein Problem und wird so manche bittere Erfahrung machen müssen. Wenn wir dem Schöpfer im Alltag keinen oder wenig Respekt zeigen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir Gottes gütige Gesetze des Lebens nicht verstehen und erkennen und auf die Nase fallen. Die Stimme des Knechtes im Eingangstext, ist die Stimme Jesu Christi, der für uns zum Knecht wurde wie wir in der Bibel lesen: ''Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters'' (Philipper 2, 6-11). Gott gibt uns keine Befehle und Maßregelungen von oben, sondern ER selbst wird klein, menschlich und verletzlich und begegnet uns auf Augenhöhe.

Gott selbst lebt uns vor, was er sich für uns wünscht und öffnet selbst alle Türen, damit wir gläubig werden und bleiben und in allem gesegnet werden. Gottes Wege sind vollkommen (2. Samuel 22,31) und was uns begegnet, sind letztlich Hilfen und Segnungen die gut für uns sind. David schrieb in Psalm 37, 3-5: ''Vertraue auf den Herrn und tue Gutes, wohne im Land und übe Treue; und habe deine Lust am Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt! Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen''. Mache deine Wege zu einem beständigen Gebetsanliegen - frage Gott was ER will und bitte IHN um Führungen und Hinweise um seinen Willen für dein Leben zu erkennen. Bekenne Gott daß deine eigenen Kriterien, Ansatzpunkte, Gefühle und Gedanken allzuoft eine Überforderung darstellen, die dich mehr verwirren als klar führen. Warum zum Beispiel gibt es so viele und immer mehr Ehescheidungen? Zum einen, weil die Menschen auf falschen Fundamenten stehen (Matthäus 7, 24-27) aber auch, weil sie aus eigener Kraft und eigener Erkenntnis heraus sich einbilden in die Zukunft schauen zu können und sich selbst sowie den Partner wirklich zu kennen. Das kann aber nur Gott. So etwas wie Schicksal ist von Menschen gemacht, aber eine gesegnete Zukunft kann nur von Gott ausgehen. Ich persönlich will nicht der Meister meines Schicksals sein, sozusagen der ''Master of Disaster'', sondern vielmehr der gläubige Empfänger von Gottes Wohltaten und derjenige, der auf Gottes guten Wegen laufen darf. Wenn wir Gott genau danach fragen, wird er nach seiner Verheissung handeln, wie wir in der Bibel lesen können: ''Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen'' (Philipper 2,13). Danach sollen wir uns im Glauben ausstrecken - es lohnt sich!

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