Auf die Beine gestellt -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Nov 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4080

für den 24. Nov 2013 - Autor:

Auf die Beine gestellt

''Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, da neigte er sich zu mir und erhörte mein Schreien. Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels; er machte meine Schritte fest und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unseren Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und werden auf den Herrn vertrauen''.

Psalm 40, 2-4 *©*
 

Das ist es, was wir uns wünschen sollten: Vom HERRN auf festen Grund gestellt werden. Und dies als Antwort auf eifriges und beständiges Gebet. Auf diese Weise sollen wir zu jeder Zeit im Geist beten und flehen (Epheser 6,18). Manchmal leiden wir sehr unter den Ungerechtigkeiten und Verleumdungen in dieser Welt. Und im wahrsten Sinne des Wortes, verstehen wir dann diese Welt nicht mehr. Theoretisch wissen wir das als Christen alle, aber auch dem Frömmsten kann es manchmal einfach zuviel werden. David war so ein Fall oder auch Hiob. Der eine war ein Mann nach dem Herzen Gottes und der andere wurde als untadelig und gottesfürchtig beschrieben. Und doch hat es ihnen mitunter den Boden unter den Füßen weggezogen. Das Leben hat sie überrumpelt und ich kann mir vorstellen, daß sie manchmal auch kaum die Kraft und Einstellung fanden zu beten. Aber wir wissen aus der Bibel, daß solche Augenblicke auch etwas Großes haben können. In Römer 8,26 schreibt Paulus: ''Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern''. So groß ist unser Gott, der sich nicht enttäuscht von uns abwendet, wenn wir nicht gebührend glauben und gute Miene zum bösen Spiel machen. Gott kennt die Wahrheit und ebenso die Zukunft. In Jesaja 42,3 lesen wir: ''Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; wahrheitsgetreu wird er das Recht hervorbringen''. Wir glauben nicht für Gott, wir tun es für uns! Die Ungläubigen lachen über die Christen, und die Welt und das unheilige System darin ignoriert die Frommen. Aber Gott tut es nicht, auch wenn es mitunter den Anschein haben könnte. Gott ist den Leidenden näher als denen die meinen sie kann nichts umhauen und sie haben schon alles erlebt. Nicht umsonst werden die Christen in 1. Korinther 10, 12-13 ermahnt und gleichzeitig getröstet: ''Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle! Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt''.

Das Gute an Tunnels ist, daß sie irgendwann enden und jedes Tal, jede Vertiefung, auch wieder nach oben führt und wir wieder festen Boden unter unsere Füße bekommen und den Himmel sehen. Gott weiß daß wir uns nicht allezeit freuen (Philipper 4,4) aber er weiß es besser. Gott weiß, wir haben Grund dazu. Dieser Grund ist der Fels auf der er uns wieder stellen wird. Der Fels ist Jesus Christus! Nicht nur der Fels des Heils, der uns Sicherheit in der Frage nach der ewigen Erlösung gibt, sondern auch der Fels unseres Lebens mit all seinen Merkwürdigkeiten, Sorgen, Erfahrungen und Überraschungen. Es gibt Zeiten, da ist unser Glaube eher trocken und zäh und wir anerkennen zwar dankbar unsere Erlösung und die Vergebung der Sünden, aber so richtig alltagstauglich erscheint uns der Glaube nicht immer. Besonders nicht, wenn wir keinen festen Boden mehr unter unseren Füßen spüren und wir womöglich uns in Situationen wiederfinden, die so ganz und gar nicht dem entsprechen, was schon mal war oder wir als angemessen und gerecht empfinden. Das Leben ist ungerecht! Gerades wird krumm gemacht und Wahrheit in Lüge verkehrt. Unsere Mühen versanden und das Glück, so sagt man, ist eine Hure. Ja, es ist wahr, in der Welt und Gesellschaft herrscht Oberflächlichkeit, Betrug, Gleichgültigkeit und Egoismus - wie schnell kann einen das kaputt machen. Und viele sind es auch. Aber für Menschen, die an einen persönlichen Heiland glauben (dürfen) ist das, was sie manchmal auch erleiden müssen, kein Faß ohne Boden. Hoffnung ist mehr als nur ein Wort - der allmächtige Gott kann immer alles sofort ändern. So wie bei Hiob und auch David und auch bei dir und mir. Gott sorgt dafür, daß wir die Hoffnung nicht verlieren. ER ist der Anfänger und Vollender deines Glaubens (Hebräer 12,2). Der HERR erhört unser ernsthaftes Schreien (Jakobus 5,16) und wird im richtigen Moment zur Stelle sein - Hebräer 4,16: ''So laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe''! Amen.

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