Grosszügigkeit - Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 26. Jul 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3959

für den 26. Jul 2013 - Autor:

Grosszügigkeit - Teil 2

Ich habe mich im Herrn sehr gefreut, dass ihr endlich wieder einmal eure Fürsorge für mich habt aufblühen lassen können,

Phil.4,10 *©*
 

»Doch Danke schön, dass ihr an meiner Trübsal Anteil genommen habt. Ihr Philipper wisst aber auch, dass im Anfang der Verkündigung des Evangeliums, als ich aus Mazedonien weggegangen war, keine Gemeinde sich an der gegenseitigen Unterstützung beteiligt hat außer euch allein. Denn sogar als ich schon in Thessalonich war, habt ihr mir zum wiederholten Mal für meinen Bedarf gesandt.« Die wiederhergestellte Gemeinschaft, in der wir miteinander teilen, ist der Grundgedanke der Bibel. Gott hat Jesus gesandt, um diese Gemeinschaft mit dem Menschen zu ermöglichen. Er war großzügig und wir sollen auch großzügig sein. Wenn wir mit anderen teilen, dann haben wir auch Anteil an dem Segen, den der Empfänger erfährt.

2. Großzügiges Geben bringt Segen für den Geber
»Nicht, dass ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht als Guthaben zur Anrechnung für euch.« Paulus bittet die Philipper nicht um Geld. Es geht ihm darum, dass sie den Segen empfangen. In den Versen 15-18 benutzt er eine Vielzahl von Fachbegriffen aus dem Bankgewerbe. Er spricht von ''Kredit und Debet'' (V.15), von ''Profit und Zinsen'' (V.17). Paulus will deutlich machen, dass Geben im biblischen Sinn eigentlich eine Investition ist. Es hängt zusammen mit einem geistliches Gesetz. »Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen. Denn mit dem gleichen Maß, mit welchem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.« (Lk 6,38). Das gleiche steht im Naturgesetz: »Das aber bedenkt: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten.« (2.Korinther 9,6) Das lässt sich auf alles im Leben anwenden. Wir singen: ''Immer mehr von Dir…'', dann sollten wir im Gegenzug immer mehr von uns geben!

3. Großzügiges Geben bringt Gottes Segen
»…eure Gabe … ein wohlriechender Duft, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig! Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit in Jesus. Unserem Gott und Vater sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.« Der ''wohlriechende Duft'' ist ein bildhafter Ausdruck, mit dem etwas sehr Schönes ausgedrückt werden soll. Das Opfer von Jesus am Kreuz wird mit denselben Worten beschrieben (Epheser 5,2). Großzügiges Geben ist auch ein ''angenehmes Opfer''. Wir können die Erlösung nicht ''kaufen'', denn Jesus hat sie erworben. Wir können ein Lob- und Dankopfer bringen und die Großzügigkeit kann Teil davon sein. Oftmals ist Geben ein Opfer: Es steht gegen unseren Selbsterhaltungstrieb. Aber es befreit von der Bindung an die falsche Sicherheit, die wir dem Geld und dem Besitz sonst zugestehen würden. Großzügiges Geben wird damit auch ein Ausdruck des Vertrauens zu Gott, der uns versorgt.

Das Neue Testament ermutigt, großzügig und regelmäßig zu geben: »An jedem ersten Wochentag lege ein jeder unter euch etwas beiseite und sammle, je nachdem was er kann.« Der erste Wochentag ist nach jüdischer Zeitrechnung der Sonntag und es soll dem Einkommen jedes Einzelnen entsprechen. Jakob gab einen Zehntel; Zachäus gab die Hälfte, der Jude gab einen Sechstel. Viele Christen geben einen Zehntel (wegen Maleachi 3,10).
»Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit in Jesus.« Viele Christen, die 10% ihres Einkommens geben, haben festgestellt, dass die 90% weiter reichen als die 100%, bevor sie begannen zu geben. Gott hält sich an sein Versprechen, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit unserem Mangel zu begegnen. Das schließt viele materielle Bedürfnisse mit ein.

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