Freundschaft - Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 25. May 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3897

für den 25. May 2013 - Autor:

Freundschaft - Teil 1

Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde.

unbekannter Verfasser *©*
 

Freundschaft hatte in der Zeit von Paulus einen besonderen Stellenwert als Ausdruck menschlicher Zuneigung und Liebe. Die moderne Welt ignoriert sie. Sie gilt eher als Zeitvertreib, als etwas, das die Zeitlücken im Terminplaner ausfüllt. Die Freundschaft bildet den Kern des Christsein und sollte auch der Kern des Gemeindelebens sein. Gott will uns als Freund und nennt Abraham seinen Freund (Jakobus 2,23). Wiederhergestellte Freundschaft ist Teil der Erlösung. Durch das Kreuz hat Jesus die Feindschaft beseitigt (Eph. 2,4). Er selbst suchte und lebte Freundschaften und sagte zu seinen Jüngern: »Ihr seid meine Freunde!« (Joh. 15,14).
Manche Menschen leiden unter der Einsamkeit, dem Alleinsein. Manche schotten sich gegen allzu enge Beziehungen ab, aus Unsicherheit und Angst, erneut enttäuscht, verletzt oder missbraucht zu werden. Aber Einsamkeit tut weh. Die Ehe ist die Lösung gegen das Alleinsein? Das stimmt nicht. Die Bibel sagt, dass die Ehe nur vorübergehend ist, weil es im Himmel keine Ehen mehr gibt (Matth. 22,29.30) Gott schenkte uns die Freundschaft. Doch die Ehe hört mit dem Tod auf, Freundschaften unter Christen bleiben. Darum soll die Gemeinde ein Ort sein, an dem wir Freundschaften ermöglichen, unterstützen und pflegen sollten!

»Ich hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu schicken, damit auch ich ermutigt werde, wenn ich erfahre, wie es um euch steht. Denn ich habe keinen Gleichgesinnten, der sich so aufrichtig um euch kümmern wird wie er. Sie suchen alle ihren eigenen Vorteil und nicht die Anliegen von Jesus. Seine Bewährung aber kennt ihr, dass er wie ein Kind mit dem Vater mit mir für das Evangelium gedient hat. Diesen will ich sofort zu euch schicken, sobald ich weiß, wie es mit mir weitergeht. Ich vertraue aber im Herrn, dass ich selbst bald zu euch kommen kann. Ich habe es für notwendig gehalten, euch den Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber auch euren Gesandter und Helfer in meiner Not, zu euch zu schicken. Denn er sehnte sich nach euch allen und war tief beunruhigt, weil ihr gehört habt, dass er krank gewesen sei. Er war auch wirklich krank, dem Tode nahe; aber Gott hat sich über ihn erbarmt; nicht nur über ihn, sondern auch über mich, damit ich nicht eine Betrübnis nach der anderen habe. Ich habe ihn nun umso rascher geschickt, damit ihr ihn wiederseht und euch über ihn freuen könnt. Dann werde auch ich eine Sorge weniger haben. Nehmt ihn also im Herrn mit aller Freude auf und haltet diejenigen, die so beschaffen sind, in Ehren. Denn für die Sache des Herrn ist er dem Tode nahe gekommen und hat waghalsig sein Leben aufs Spiel gesetzt, um mir an eurer Stelle zu dienen.« (Philipper 2,19-30)

Paulus stellt uns zwei seiner Freunde vor: Timotheus und Epaphroditus. Mit beiden Männern verband ihn eine herzliche und tiefe Beziehung.
Timotheus stammte aus Lystra und war von Paulus beim Besuch der dortigen Gemeinde während der 2. Missionsreise ins Team aufgenommen worden. Timotheus hatte zusammen mit seinem älteren Freund schon viel erlebt, er war bei der Gründung der Gemeinde in Philippi mit dabei gewesen; eine Zeitlang verbrachte er zusammen mit Paulus im Gefängnis und wenn Paulus seine Briefe an bestimmte Gemeinden schickte, dann sandte er oft Timotheus als Überbringer. »Denn ich habe keinen Gleichgesinnten, der sich so aufrichtig um euch kümmern wird wie er.« - Timotheus war selbstlos. Er hatte ein echtes Interesse an seinen Mitmenschen und war nicht von Selbstsucht geprägt. Auch Epaphroditus ist selbstlos: »Denn er sehnte sich nach euch allen und war tief beunruhigt, weil ihr gehört habt, dass er krank gewesen sei.« Nachdem er krank geworden war, war er nicht über sich selbst und seine Krankheit besorgt, sondern darüber, dass die Philipper davon gehört hatten und bekümmert sein könnten. Er war als Freund von Paulus bereit, sein Leben für das Wohl des Freundes aufs Spiel zu setzen (V. 30).
Fortsetzung folgt..

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