Nichts als überströmende Gnade 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Feb 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7088

für den 18. Feb 2022 - Autor:

Nichts als überströmende Gnade 1

''Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht“.

Epheser 1, 5-8 *©*
 

Die spektakulärste Verkündigung, die tiefsinnigsten Aussagen, die beste Wohlfühlstimmung und die rhetorisch eindringlichsten Aufforderungen sind null und nichtig, wenn im Mittelpunkt aller Worte und Gedanken nicht das vergossene Blut Jesu Christi steht, das uns die Vergebung unserer Sünden schenkt. Fromme Ergriffenheit die an der Oberfläche bleibt, ist kein Ersatz für die Errettung von Sünde, Tod und Teufel! Wir sind nicht erlöst, weil wir positive Gefühle für den Himmel und Gott haben, sondern weil das Gericht und die Strafe für unsere Sünden den Sohn Gottes Jesus Christus getroffen hat. In Jesaja 53,5 steht: „Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden“. Es gibt sogar Aussagen nichtchristlicher Religionen, die es generell bestreiten, daß so etwas wie eine Erlösung überhaupt nötig wäre - hier hat der Teufel schon ganze Arbeit geleistet. Die Bibel sagt es aber ganz klar und unmissverständlich: ''Ohne Blutvergießung gibt es keine Erlösung'' (Hebräer 9,22)! Man mag darüber denken wie man will, es ist eine geistliche, biblische und somit göttliche Tatsache. Wer das Blut Jesu Christi für unbedeutend oder sogar unrein hält und somit den Sohn Gottes mit Füßen tritt, der wird sein (hartes) Urteil tragen müssen, sei er, wer er wolle und egal wie fromm so jemand sonst daherkommt. Als damals das Heiligtum Gottes in der Wüste entstand (die Stiftshütte), was das rettende Evangelium symbolisch darstellte mit dem wahren Hohepriester Jesus, wurde damit auch vermittelt, daß die Erlösung allein Gottes Werk ist aus Gnade und onst nichts! Und allein darauf muss und darf sich unser Leben als Christen aufbauen und zu einem guten Wandel, auf rechten Wegen führen, die Gott auch noch vorbereiten will (Epheser 2,10).

William McDonald schreibt in seinem Bibelkommentar: „Wenn wir den erhabenen Bogen nachzeichnen, der sich in Gottes ewigem Plan für sein Volk zeigt, so kommen wir als nächstes zur Tatsache der »Erlösung«. Sie beschreibt den Aspekt des Werkes Christi, durch das wir von der Knechtschaft und der Schuld der Sünde befreit wurden und uns ein Leben der Freiheit geschenkt wurde. Der Herr Jesus ist der Erlöser (»in ihm haben wir die Erlösung«). Wir sind die Erlösten. »Sein Blut« ist der Opferpreis, nichts geringeres reichte aus. Eine der Folgen der Erlösung ist die »Vergebung der Vergehungen«. »Vergebung« ist nicht dasselbe wie »Erlösung«, sondern eine ihrer Früchte. Christus musste unsere Sünden voll und ganz begleichen, ehe uns vergeben werden konnte. Das wurde am Kreuz erledigt“. Und nun gilt: Harte Gerechtigkeit kann nicht mehr verlangen und nun kann die Gnade ihren Reichtum über uns ausschütten. Das Maß unserer »Vergebung« wird mit den Worten beschrieben: »Nach dem Reichtum seiner Gnade.« Wenn wir den »Reichtum« der »Gnade« Gottes ermessen können, dann können wir auch ermessen, wie er uns vergeben hat. Seine »Gnade« ist unermesslich! Und ebenso seine »Vergebung«! Er hat uns in Gnade erwählt, vorherbestimmt und erlöst. Doch das ist noch nicht alles. Gott hat seine Gnade gegen uns »überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht«. Das bedeutet, daß er uns gnädig seine Pläne und Ziele, die er mit uns verfolgt, mitgeteilt hat. Sein Verlangen ist es, daß wir Einsicht in seine Pläne für die Gemeinde und die Schöpfung erhalten. Und deshalb hat er uns so ins Vertrauen gezogen und das große Ziel offenbart, auf das sich alle Geschichte hin bewegt“. Wir Menschen haben einen tödlichen Virus in uns (nicht Corona sondern die Sünde), eine unheilbare Krankheit und eine seelische Abhängigkeit dem Tod gegenüber, die uns unweigerlich ins Elend und Verderben reisst, und uns in jeder Weise vor Gott disqualifiziert. In uns ist definitiv nichts Gutes zu finden ohne Ausnahme.


Fortsetzung morgen...

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