Fakten der Wahrheit -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 05. Feb 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3788

für den 05. Feb 2013 - Autor:

Fakten der Wahrheit

„Darum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht müde, sondern wir meiden schändliche Heimlichkeit und gehen nicht mit List um, fälschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott“.

2. Korinther 4, 1-2 *©*
 

Wahrheit ist Wahrheit. Wie wir damit umgehen, und ob wir sie als solche wahrnehmen und anerkennen, ist eine andere Frage. Wichtig ist die Quelle der Wahrheit. Die Summe meiner persönlichen Erfahrungen, müssen nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen – auch nicht als Christ. Es geht um Offenbarungen. In 2. Petrus 1, 18-21 lesen wir: „Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge. Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet“. Eine offenbarte Wahrheit ist eine Wahrheit – ganz objektiv. Wie wir als Christen nun mit diesen Wahrheiten umgehen und sie auch in unserem Leben und Wirken transportieren, ist zum einen eine Frage der Gaben und Talente die wir erhalten haben, sowie unseres Charakters, und auch unserer persönlichen Erfahrungen, die dann zur Wirkung kommen können (sollen). Die Wahrheit (auch die persönliche, die sonst keinen betrifft) passt in unseren Charakter – Gott wird dafür sorgen, auch wenn dazu manchmal Wege und Mittel nötig sind, die wir selbst so nicht wählen würden. Gott aber weiß was er tut. Die Fakten der Bibel sind Wahrheit. Alles in der Schrift konzentriert und bezieht sich auf Jesus Christus! ER ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit (1. Timotheus 3,16). Es mag für manche tatsächlich anmaßend aussehen, wenn man sich nicht groß auf Diskussionen einlässt, aber soll man die Wahrheit die einem im Geiste offenbart wurde ignorieren und relativieren? Paulus tat das auch nicht nachdem ihm Jesus begegnete und ''besprach sich nicht erst mit Fleisch und Blut'' (Galater 1,16).

Er tat wozu ihn der Geist Jesu trieb und befähigte. Sicherlich ist es unsere Aufgabe, die Dinge die wir hören, lesen und meinen erfahren zu haben (deuten) anhand der Schrift zu prüfen (Apostelgeschichte 17,11). In 1. Johannes 4,1 lesen wir eine Warnung: ''Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt''. Und mitunter sind diese falschen Propheten gläubige Menschen, die wir sogar kennen. Was nicht der gesunden, biblischen Lehre entspricht, sollen und müssen wir klar zurückweisen, auch wenn dies persönliche Nachteile bringen sollte. Martin Luther sagte seinerzeit vor dem Kaiser auf dem Reichstag in Worms im Jahre 1521: ''Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!'' Persönlich erfahrene Wahrheiten kann man nicht einfach aus Gefälligkeit ablegen oder ignorieren. Wohl können wir aber prüfen, wann wir unsere Mitmenschen damit konfrontieren und auf welche Weise. Die Menschen können dann auch selbst prüfen ob sie damit etwas anfangen können (wollen) oder nicht. Entsprechend steht in Johannes 7, 16-17: ''Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. Wenn jemand will des Willen tun, der wird inne werden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selber rede''. Mit dem Evangelium sollten wir uns als Christen jedenfalls auch so identifizieren, dass wir es bei Gelegenheit gerne, richtig und von Herzen weitergeben – 2. Korinther 5,20: „So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott“!

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