Menschen im Gebet - Daniel -Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 30. Jan 2012)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3416

für den 30. Jan 2012 - Autor:

Menschen im Gebet - Daniel -Teil 2

Neige deine Ohren, mein Gott, und höre; tue deine Augen auf und siehe unsere Verwüstung

Dan. 9,17 *©*
 

.....wir aber suchten das Angesicht des Herrn nicht dadurch zu besänftigen, dass wir uns von unsern Sünden abgewandt und auf deine Wahrheit geachtet hätten. Darum hat auch der Herr dafür gesorgt, dass das Unglück über uns kam; denn der Herr, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, ....da wir seiner Stimme ungehorsam gewesen sind. Nun aber, Herr,....: wir haben gesündigt und sind gottlos gewesen. O Herr, lass doch um all deiner Gerechtigkeit willen deinen Zorn und Grimm sich abwenden von der Stadt Jerusalem, ....Denn um unserer Sünden und um unserer Väter Missetat willen wird Jerusalem und dein Volk von allen seinen Nachbarn beschimpft. So höre nun, ...auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen und lass dein Antlitz leuchten über dein verwüstetes Heiligtum, um des Herrn willen! Neige deine Ohren, mein Gott, und höre; tue deine Augen auf und siehe unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem heiligen Namen genannt ist! Denn nicht auf Grund unserer eigenen Gerechtigkeit machen wir unsere Bitten vor dir geltend, sondern wegen deiner großen Barmherzigkeit! Herr, höre!...vergib! Herr, merke auf und handle und verziehe nicht, um deiner selbst willen, mein Gott! ....Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg meines Gottes vor dem Herrn meinem Gott, geltend machte, ...flog eilends daher der Mann Gabriel, den ich anfangs im Gesichte gesehen hatte, und berührte mich um die Zeit des Abendopfers. (Daniel 9,1-21 )

Was veranlasst David so zu beten? Woher hat er seine Kraft und seinen Eifer? Zum einen treibt einen der Heilige Geist, aber der wird nicht erwähnt. Denn zweifellos verlangt man oft nach dem Geist, doch waren die Gebetszeiten nicht lebendig und dringend. Man muss darauf hören, mit welcher Intensität man wofür beten soll und darf. Durch die innere Spannung wird das Gebet ausgelöst. Der innere Konflikt kann für den Beginn des Gebets sorgen, aber er bringt uns nicht weiter. Im Verlauf des Gebets wird Daniel mutiger. Er ist beharrlich, er fordert etwas von Gott. Daniel spielte kein Theater, sondern aus ihm sprach eine tiefe Sorge um die Ehre Gottes. Sechsmal geht es ihm im zweiten Teil um den Namen, das Ansehen und den Charakter Gottes(9,15-19 )! Daniel erkennt ganz deutlich, dass Gottes Ansehen auf dem Spiel steht. Er kann den Gedanken nicht ertragen, dass Menschen gering von Gott denken oder ihn mit falschen Göttern vergleichen. Daniels Haltung ist aus zwei Gründen wichtig: 1.Sie erregen Gottes Aufmerksamkeit; 2., Daniel wird mutiger im Gebet. Gott hat es nicht nötig, auf seine eigene Ehre zu pochen. Er kennt seine Macht und seine Weisheit. Er hat es nicht nötig, sich selbst oder anderen etwas zu beweisen. Und doch sagt uns die Bibel, dass er eifersüchtig auf seinen Namen und seine Ehre bedacht ist.»Denn ich, der Herr, bin ein eifernder Gott...« (2.Mose 20:5 ) Seine Eifersucht ist keine Eifersucht, die wir Menschen kennen, sondern er sorgt sich um das Wohl der Menschen, die Er liebt. Er will, dass wir ihn kennen, weil er uns liebt und sich um unserer traurige Lage Sorge macht. Das einzige, was seiner Macht ständig hinderlich ist, ist unser mangelhaftes Verständnis von Gottes Wesen. Was der Mensch von Gott denkt, ist das Wichtigste für ihn und wird den Lauf seines ganzen Lebens bestimmen.

Er hat begriffen hat, wie wichtig es ist, den Namen und die Ehre Gottes vor den Juden und den Heiden hochzuhalten. Aus diesem Grunde betet er so und es hilft ihm, sich über sich selbst hinaus zu wachsen. Seine Fürbitte bleibt nicht an seinen eigenen Bedürfnissen, sondern befasst sich mit Gottes Ehre. Ichbezogenheit ist an und für sich nicht schlecht. Kleinkinder sind völlig auf sich selbst bezogen, sonst könnten sie nicht überleben. Ichbezogenheit ist in bestimmten Phasen der Entwicklung natürlich. Mit der Reife kann man dann über sich selbst hinaus sehen. Das Wohl eines anderen wird einem wichtiger wird als das eigene. Diese Tatsache gilt auch für das geistliche Wachstum. In seinem Kleinkindstadium wird ein Christ mehr mit sich selbst beschäftigt sein, mit seinen Erfahrungen, damit, was andere Menschen von ihm halten und er forscht in Gottes Wort. Mit zunehmender Reife jedoch wird er sich um das Wohl anderer kümmern und sich um die Ehre und den Ruhm Gottes sorgen. So wie wir geistlich reifen, werden sich unsere Gebete mehr auf Gott beziehen. Lernen gehört zum Reifeprozess. Kleinkinder werden erzogen.

Gott gab uns den Auftrag, für ihn unterwegs zu sein. So nimm Daniel als Vorbild und setze dich aktiv für das Ansehen Gottes unter den Menschen in deiner alltäglichen Umgebung ein. Daniels Gebet wurde zu unserer Belehrung aufgeschrieben. Es weist auf den Mangel an Gottbezogenheit in deinen eigenen Gebeten hin. Der heilige Geist will dich in solchen Gebeten leiten und in dem Maße, wie du dich leiten lässt, wird dein Gebet verändert, dein Leben beeinflusst und du wirst Gott besser kennenlernen!

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