Sensibilität des Glaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 25. Oct 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3319

für den 25. Oct 2011 - Autor:

Sensibilität des Glaubens

''Und eine Frau hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren; die hatte alles, was sie zum Leben hatte, für die Ärzte aufgewandt und1 konnte von keinem geheilt werden. Die trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf. Und Jesus fragte: Wer hat mich berührt? Als es aber alle abstritten, sprach Petrus: Meister, das Volk drängt und drückt dich. Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist. Als aber die Frau sah, dass es nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündete vor allem Volk, warum sie ihn angerührt hatte und wie sie sogleich gesund geworden war. Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!''

Lukas 8, 43-48 *©*
 

Wir Menschen haben ein Problem damit zu glauben, in der Masse nicht unterzugehen. Wir ordnen uns daher Dingen und Idealen und Mächten unter, weil wir darin eine gewisse Identifikation, Aufmerksamkeit und eigene Macht suchen. Wenn es um große Ziele und angestrebte Erfolge geht, wird meist immer an das Gemeinschaftsgefühl appelliert um einen gruppendynamischen Prozess zu entwickeln. Alles nach dem Motto: ''Nur gemeinsam sind wir stark!'' Nicht selten ist man aber auch hier einsam, missverstanden und nur ein unbedeutendes Mitglied unter vielen. Es wird einem vermittelt, daß der Einzelne verliert und scheinbar nichts in einer globalisierten Welt zählt. Eine einzelne Stimme oder eine flüchtige Berührung geht in dieser Welt in ihrer Hektik und Oberflächlichkeit unter. Bei Gott ist das anders! Bei Gott gelten andere Maßstäbe und Wichtigkeiten. Menschen sind keine Massenprodukte sondern individuelle Geschöpfe, die vor Gott durch den Glauben zu einer Persönlichkeit werden können, die Gott mit Namen kennt (Jesaja 43,1). Gott spürt deinen Glauben und ER merkt es, wenn ein Mensch IHN sucht, anbetet, vertrauen will und sich in Liebe und Glauben hingeben möchte. Ganz egal wo du gerade bist und wieviele Menschen gleichzeitig ihre Bitten und ihre Dankbarkeit vor Gott bringen - die liebevolle Aufmerksamkeit des Allmächtigen ist dir gewiß! Gottes Arm ist nicht zu kurz (Jesaja 59,1) und sein Blick ungetrübt und klar. Nichts kann IHN davon abhalten einem gläubigen Menschen zuzuhören! Glaubst du das? Ein Kind Gottes berührt Gott und Gott lässt sich berühren - so wie diese kranke Frau Jesus anrührte! Es ist Jesus nicht unangenehm gewesen und ER weiß genau wer wir sind und was wir wollen und brauchen. Das gilt auch für dich.

Wir brauchen keine Angst zu haben Jesus zu berühren. Diese Frau fürchtete sich weniger vor dem HERRN als vor der Masse von Menschen um sie herum und deren mögliche Reaktion auf ihre mutige Glaubenstat (Markus 5,33). Jesus sprach zu ihr voller Liebe und Einfühlsamkeit: ''Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage!'' (Markus 5,34). Unser Glaube sollte keine Berührungsängste haben. Mut zum Glauben wird immer belohnt und wird Gottes Arm bewegen. Vielleicht geschehen die Dinge nicht immer so, wie wir es uns wünschen, aber ein Gebet des Glaubens und auch ein öffentliches Zeugnis, wie bei dieser Frau, wird seine Wirkung haben - ganz sicher! Unseren eigenen Kindern gegenüber (wenn wir damit gesegnet wurden) haben wir stets eine ganz besondere Sensibilität entwickelt. Sie sind von uns und sie gehören zu uns und wir haben sie sehr lieb. Wir sehen sie mit solchen Augen an, wie es nur ein liebender Vater und eine liebende Mutter kann. Sein geliebtes Kind übersieht man nicht und man spürt sogar über große Entfernungen hinweg ihre inneren Regungen. Jesus spricht diese Frau (vermutlich war sie noch jung) ganz vertraut mit ''meine Tochter'' an. Inniger kann man das Verhältnis einer Liebe kaum ausdrücken. Ich finde, daß darf einem zu Herzen gehen, oder? Unser Glaube bewegt Gottes Innerstes und das macht uns glücklich und dankbar. Es macht uns selig und schenkt uns ewiges Leben in Frieden, Freude und vollkommener, ewiger Liebe! Diese feststehende Hoffnung berührt mich sehr - dich auch?

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