Salz der Erde -|- Andacht von Joseph Backhaus (Daily-Message-Archiv, 19. Jul 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3221

für den 19. Jul 2011 - Autor:

Salz der Erde

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Mt. 5,13-15 *©*
 

Salz und Licht - zwei sofort eingängige Bildworte verwendet Jesus hier.
Salz und Licht - beides ist unverzichtbar für das Leben auf der Erde.
Ohne Salz könnten weder wir Menschen, noch Tiere existieren. Eine Kochsalzlösung ist oft die erste und wichtigste Medikamentenzufuhr an einen Kranken.
Ohne Licht gäbe es keinerlei Leben auf der Erde, könnte nichts wachsen, wäre nichts entstanden.
Genauso lebensnotwendig, genauso unersetzbar und unverzichtbar wie Salz und Licht- so sagt Jesus heute nicht nur den Jüngern, sondern uns allen: Genauso lebensnotwendig, genauso unersetzbar, genauso unverzichtbar seid ihr als Christen für diese Welt. Das gilt im Großen wie im Kleinen. Ein Beispiel: Die Frage, wie sich die Medizin in der letzten Phase des menschlichen Lebens verhalten soll, wird immer bedrängender. Hier haben wir Christen vor allem die Aufgabe, auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen zu verweisen. Wenn die davon abgeleitete Sicht einer letzten Würde jeglichen menschlichen Lebens erhalten bleibt, dann werden auch die richtigen ethischen Einzelentscheidungen getroffen werden.
Ein anderes Beispiel: Viele Menschen in unserem Land gewöhnen sich an die Tatsache der Abtreibung. Manche meinen sogar, es müsse einen Rechtsanspruch auf sie geben. Hier müssen die Christen das Bewusstsein wach halten: Das menschliche Leben ist von Anfang an - bereits im Mutterleib - unverfügbar, weil es von Gott geschenktes und bejahtes Leben ist.
Salz in der Welt, Licht für die Welt - das können wir als Christen auch im Nahbereich, in unserer konkreten Umgebung sein. Die meisten von uns nehmen vermutlich mehr oder weniger regelmäßig am Gottesdienst teil. Allein dadurch geben wir ein wichtiges Zeugnis. Unsere Nachbarn schätzen uns zwar möglicherweise als Leute ein, die ''jeden Sonntag in die Kirche rennen'', aber zumindest insgeheim werden sie dies doch anerkennen und respektieren. Denn wir zeigen damit einer weithin gleichgültigen Umwelt, dass es auch heute noch Menschen gibt, die ihr Leben ganz selbstverständlich an Gott festmachen und dies auch öffentlich feiern. Wir geben damit auch jugendlichen oder erwachsenen Kindern ein deutliches Zeichen. Viele in meinem Bekanntenkreis (und ich natürlich auch!), leiden darunter, dass die nachwachsende Generation sich zumindest äußerlich, von der Kirche verabschiedet hat. Durch unsere Treue, die vielfach hinterfragt wird und immer wieder zu Diskussionen Anlass gibt, geben wir ein kostbares Geschenk weiter. Denn ich bin überzeugt: Nach nichts suchen junge Menschen letztlich mehr als nach einem tragfähigen Fundament für ihr Leben. Und nichts respektieren sie innerlich mehr als eine feste Überzeugung, die glaubhaft gelebt wird.
Ja, so kann jede und jeder von uns zum Salz in dieser Welt und zum Licht für diese Welt werden. Ich meine, gerade das bringt Licht in die Dunkelheit dieser Welt, das zeigt: Der Mensch ist nicht unbedeutend, ausgeliefert, nein, er ist Partner Gottes. Salz der Erde sind wir nicht in einem geistigen Klimmzug, dadurch, dass wir uns abmühen, und nur, wenn wir moralische Kraftanstrengungen vollbringen. Salz der Erde sind wir durch den Tiefgang, den wir haben.

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