Der Weg ins verheissene Land - Unsere Ägypter -|- Andacht von Tanja Graube (Daily-Message-Archiv, 18. Jul 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3220

für den 18. Jul 2011 - Autor:

Der Weg ins verheissene Land - Unsere Ägypter

Und ich habe auch das Ächzen der Söhne Israel gehört, die die Ägypter zur Arbeit zwingen, und ich habe an meinen Bund gedacht.

2. Mose 6, 5 *©*
 

Dieser Bibeltext spricht ursprünglich zum Volk Israel und doch beinhaltet er auch Themen unseres Glaubenslebens. Ich möchte versuchen, Dich mit hineinzunehmen in die Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe.

Knechtschaft

Manchmal gibt es Situationen in unserem Leben, die uns knechten, uns festhalten in der Sklaverei, uns so binden, dass wir nicht in Freiheit leben, geschweige denn in das verheissene Land, unsere persönliche Berufung kommen können. Jeder weiss, was das für ihn selber ist. Manchmal sind es Süchte, manchmal ungute Beziehungen, manchmal aber auch innere Schwüre oder frühere Verletzungen, die ungeheilt zu Blockaden führen. Aber manchmal sind uns diese Dinge auch nicht bewusst. Das kann dann so weit führen, dass wir uns nur noch schwer und getrieben fühlen und gar nicht wissen, warum. Und wie das Volk Israel damals Stein um Stein die Pyramiden ihrer Antreiber bauten, so bauen wir durch unsere Ägypter Stein um Stein Mauern um unsere Seele, eigentlich um uns abzugrenzen und zu schützen, aber im Grunde ist es nur Knechtschaft und Begrenzung unserer Möglichkeiten. Das kann bewusst aber auch ganz unbewusst erfolgen. Grad in letztem Fall kommen wir oft an den Punkt, dass wir uns letztendlich selbst, unseren Wert und vielleicht sogar unsere Errettung, das Echtsein unseres Glaubens hinterfragen.

Ich möchte Dir Mut machen, grad, wenn es so bei Dir ist, es ist so nötig und heilsam, sich in Gottes Wahrheit und Licht zu stellen und mit einem offenen Herzensohr zu fragen, wer oder was unsere Ägypter sind:

Was knechtet mich?
Wo bin ich unfrei?
Wo diene ich fremden Herren?


Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, so unruhig und innerlich wie getrieben vorm HERRN zu stehen, die einkehrende Stille auszuhalten und nicht gleich wieder wegzuflüchten in die Geschäftigkeit des Alltags und nicht den inneren Antreibern zu folgen, sondern zu warten, bis Gottes leiser Wind meine Seele berührt und befähigt, auf IHN zu hören. Und vielleicht sagst Du, ja, aber meine Probleme liegen an äußeren Themen, Beruf, Umstände usw. Auch da möchte ich Dir Mut machen, Veränderung beginnt immer im Kleinen, bahnt sich vom Inneren, dem Unsichtbaren einen Weg ins Äussere. Fang damit an, Dich vor den HERRN zu stellen und IHM zu erlauben, Dein Innerstes zu berühren. ER findet Schritt um Schritt dann auch Wege für Dich ins Äussere!

Der/Die Du das nun liest, ich bete, dass der Heilige Geist Dich nun völlig erfüllt, Dich in die Wahrheit Gottes führt, dass Jesu Liebe Dich einhüllt und Dir Mut macht, ganz nackt vor IHM zu stehen, hab keine Angst, ER meint es gut.

Ich habe den Eindruck, Jesus möchte Dir sagen:
Mein geliebtes Kind, ich sehe den Druck unter dem Du stehst, ich spüre die Striemen, die die Sklaverei auf Deine Seele geschlagen haben und ich vergiesse meine Liebe für Dich, als Salböl für Deine Wunden. Komm her, in meine Arme, hier ist es gut, hier bist Du beschützt, hier darfst Du ausruhen und in meiner Geborgenheit geh ich mit Dir Schritt um Schritt aus der Sklaverei in meine Freiheit. Komm und lass Dich lieben und befreien von mir. Ich bin Dein guter Hirte und führe Dich zum frischen Wasser.

In diesem Sinne wünsche ich Dir von Herzen, dass Dein Herr Dich an Deine wunden Punkte führen, dass ER Dir dort heilsam begegnen und Dir Mut auf neue Wege machen darf.

Sei gesegnet in allem Tun und Lassen und Dir bewusst, ER ist in ALLEM mit Dir!

Deine Tanja

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