Weil Gott mich kennt -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. May 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3152

für den 11. May 2011 - Autor:

Weil Gott mich kennt

''Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich''.

Johannes 1, 47-48 *©*
 

Aufgrund dieser Antwort Jesu, war Nathanael überzeugt, daß er es nicht mit einem normalen Menschen zu tun hatte, sondern mit Gottes Sohn und einem König (Vers 49). Es beeindruckt uns Menschen, wenn jemand anderes uns treffend charakterisiert, unser Innerstes nach Außen kehren kann, und uns auf den Kopf zusagt, wer wir sind, und wo unsere Stärken und Schwächen liegen. In Johannes 4, 17-19 geschieht das ebenfalls, als Jesus der Frau am Brunnen Dinge sagt, die ihn als jemanden auszeichnet, der die Menschen genauestens kennt: ''Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht geantwortet: Ich habe keinen Mann. Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt. Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist''. Sicherlich hören wir die positiven und angenehmen Dinge lieber, als negative Tatsachen, die uns einen Spiegel vor die Nase halten und uns mit Gottes Realität konfrontieren. Die Wahrheit ist in sich selbst neutral und vollkommen, ebenso wie Gott eben Gott ist. Die Frage ist nur, wie die Menschen damit umgehen. In Johannes 8, 31-32 sagt Jesus zu den Juden der damaligen Zeit: ''Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen''. Wahrheit kann befreiend sein. Dies gilt ganz besonders und entscheidend in der Person Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Der Glaube an das Evangelium von der Vergebung der Sünden befreit uns vor Tod, Teufel, dem gerechten Gericht Gottes und der ewigen Verdammnis. Wer glaubt, kommt nicht ins Gericht - Johannes 5,24: ''Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen''.

Wir Menschen brauchen Wahrheit, sonst ist unser Leben sinnlos und wir leben in einer Lüge, die uns in jeder Weise das wahre Leben entzieht und alles verzerrt und lieblos macht. Wahrheit und Liebe gehören zusammen. Wenn man jemanden in der Wahrheit lieb hat, hat man ihn wirklich lieb (3. Johannes 1). Es ist auch die Liebe zur Wahrheit die uns rettet (2. Thessalonicher 2,1). Weil Gott mich kennt (und trotzdem liebt) bekommt unser Leben als Christ einen überragenden Ewigkeitssinn verliehen, der alle Grenzen sprengt und mich mit dem in enge Verbindung bringt, der die Liebe in Person ist - 1. Johannes 4,8: ''Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe''. Ist das nicht wunderbar? Wenn man einen Menschen an seiner Seite hat, den man von Herzen liebt, und das auch erwidert wird, dann hat man eine kleine Ahnung von dem, was für eine überfließende, himmlische Kraft und Dynamik in der Liebe steckt. So eine Liebe überwindet alles, selbst den Tod. Im Hohelied 8, 6-7 lesen wir wunderbare Verse: ''Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, sodass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so könnte das alles nicht genügen''. Weil Gott mich kennt, weiß er auch ganz genau, was meine Beziehung zu ihm fördert und auch was sie stört. Und weil wir das möglicherweise selbst nicht immer erkennen und einsehen, ist es auch nötig, daß wir dialogfähig sind und bleiben. Gerade auch im Umgang mit unseren Glaubensgeschwistern - vorrangig solchen, die uns etwas kennen und gut einschätzen können. Eben solche, die versuchen uns die Wahrheit zu sagen, weil sie uns lieben. Liebe und Wahrheit hat auch nicht wenig mit Kommunikation zu tun - manchmal auch ohne Worte! Weil Gott mich kennt, versteht er mich.


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