Die Straße ruft dich! Teil 2 -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 10. May 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3151

für den 10. May 2011 - Autor:

Die Straße ruft dich! Teil 2

''Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der Erste sprach zu ihm: „“Ich habe einen Acker gekauft; ich muss hinausgehen und ihn besehen. Ich bitte dich, entschuldige mich.“ Und der zweite sprach: „Ich habe fünf Gespanne Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; Ich bitte dich, entschuldige mich.“ Und der dritte sprach: „Ich habe eine Frau genommen; Darum kann ich nicht kommen''.

Lukas 14, 18-20 *©*
 

Die Eingeladenen und die Einladenden scheinen heutzutage die selben Ausreden zu haben, letztere drücken sie vielleicht christianesischer aus. Es ist hier die Rede von Leuten, die einige Zeit vor Beginn des Festes davon wussten. Vor allem der Dritte hatte eine besonders schlechte Ausrede, denn er hätte seine Frau doch mitnehmen können und sie hätten zusammen feiern können und das eigene Hochzeitsfest im vertrauten Kreise verschieben!

Ich möchte hier mehr auf die Einladenden eingehen: Die Gemeinde ist nicht nur das heilige und vollkommene Volk, das gefälligst nicht durch Unvollkommenheit beschmutzt werden darf, - das Bollwerk auf dem Felsen, sondern auch ein Rettungsbot! Doch verkümmern manche „Rettungseinheiten“ zu Luxusclubs. Welches sind Eure geistlichen Luxusutensilien? Ich rede nicht nur von unnötigen Dingen, sondern gerade auch sehr wichtige Dinge, die jedoch so sehr im Fokus gehalten werden, dass andere, ebenso wichtige oder wichtigere Dinge, ausgeklammert werden, können dazu gerechnet werden. Diese Dinge werden dann so exzessiv praktiziert, dass man meinen könnte, es ginge diesen Gemeinden oder Hauskreisen nur um diese Dinge. Es ist sehr gut, wenn man es merkt, wenn der Prediger vor lauter Gefühlsbetonung zu wenig tief ins Wort geht und da noch tiefer hinein will, aber wenn man nur im Studium tiefer geht, täuscht man sich so ziemlich gewaltig, und nur der eigene Stallgeruch wird als Wohlgeruch definiert. John Wimber, den ich nicht überall bestätigen kann, sagte sogar einmal: „The need is on the street („Was wir brauchen, ist auf der Strasse zu finden)!“ Das bedeutet, dass wir auch zu den Unerretteten, wo immer sie auch sind, gehen sollen! Jesus sagte nicht, dass wir ihnen sagen sollten: „Kommt und seht“, sondern er gab UNS den „Geht“-Befehl! heilig sind wir nicht WEGEN unserer Werke, sondern AUS der Gnade Gottes und durch den Glauben, die Werke weisen nur auf den Heiligungsprozess der Heiligen hin, der ebenfalls von Gott in ihnen gewirkt wird. Ein gutes Bild für die Gemeinde ist u.A. ein Karussell auf einem Spielplatz: Hier kommt die Zentrifugalkraft, die nach aussen drückt, nicht aus ohne die Zentripetalkraft, die alles zusammenhält, indem sie nach innen drückt. Die Gläubigen zusammen werden einerseits das Volk Gottes genannt und die Ortsgemeinde der Leib Christi usw, und wir werden auch dazu ermahnt, einander anzuspornen und zur Liebe zu reizen etc, uns wird aber auch vom Wort Gottes her das Anliegen ans Herz gelegt, dass die Verlorenen die rettende Botschaft hören! Wir werden auch einerseits dazu angehalten, durch gute Werke zu leuchten, andererseits aber auch das Evangelium weiterzugeben, und eines kommt ohne das Andere nicht wirklich gut aus.

Wenn es ums Evangelisieren geht, sagen viele: „Ich kann es nicht, ich habe nicht die Gabe dazu!“ Jesus weiss doch, dass DU es nicht kannst, aber genau mit solchen Leuten, die es nicht können, will er es zusammen machen! Höre weniger das To-Do als vielmehr Jesu „Mir nach!“ Es geht auch nicht um die Gabe, sondern um Jesus! Ich spreche hier aus Erfahrung, denn ich muss bekennen, dass ich nicht immer mit respektvollem Umgang mit dem Nächsten glänze, jedoch je mehr ich evangelistisch tätig bin, desto mehr mache ich mich von Jesus abhängig und erlebe dadurch, dass ich immer mehr den entsprechenden Willen zum Handeln bekomme, aber auch die Kraft und Gesinnung. Wo ich früher Aussagen von Willhelm Busch, John MacArthur, Watchman Nee und Josh McTowell las und mir damit ein Methodenraster erstellen wollte, mit der Absicht, in missionarischen Gesprächen immer die rechte Antwort parat zu haben, merke ich jetzt, dass mir die richtigen Worte nur mit der richtigen Haltung dem Nächsten gegenüber in den Sinn kommt.Doch genug für heute!

Der Herr mit dir!

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