Ungeheuchelte Bruderliebe -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 17. Jul 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2854

für den 17. Jul 2010 - Autor:

Ungeheuchelte Bruderliebe

Nachdem ihr eure Seelen geheiligt habt im Gehorsam zu der Wahrheit durch den Geist zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebet einander mit reinen Herzen unaufhörlich.

1. Petrus 1, 22 *©*
 

In den Versen davor schrieb Petrus an die Gläubigen, dass und wie sie sich heiligen sollen. Nun geht es ihm um das Ziel dieser Heiligung und die Motivation dazu. Die ganze Heiligung ist bei Gott ganz bestimmt nicht einfach nur zum Selbstzweck da, sondern hat einen Grund. Diesen Grund nennt Petrus die „ungeheuchelte Bruderliebe“. Diese Liebe hat ihren Ursprung im Charakter Gottes: Gott ist Liebe! Wir dürfen nun aber niemals denken, dass diese Liebe Gottes so etwas ist wie unser Friede-Freude-Eierkuchen-Denken. Gottes Liebe ist ein Feuer, das alles verzehrt und zerstört, was nicht mit Seiner Liebe übereinstimmt und sie erwartet von uns, dass wir in unserem Leben dasselbe tun. Wahre Liebe kann niemals tolerant sein. Sie sucht nur das Allerbeste für den Anderen, und deshalb muss sie intolerant sein. Es gibt so vieles, von dem wir uns einbilden, es sei das Beste für uns, und so oft versuchen wir Gott vorzuschreiben, was wir brauchen (um damit unsere Lüste und Begierden zu stillen). Zum Glück weiß Gott es besser und gibt uns nicht ganz alles, wonach uns verlangt. Gottes Liebe zu uns hat Ihn auch dazu gebracht, Sich ganz für uns zu entscheiden und hinzugeben. Niemand liebt mehr als derjenige, der sein Leben gibt für seine Freunde. Gottes Hingabe besteht auch darin, dass Er bereit ist, immer Zeit für uns zu haben und uns zuzuhören und zu helfen. Es wäre Ihm ein Leichtes gewesen, die Erde zu erschaffen und sie dann einfach sich selbst beziehungsweise dem Menschen zu überlassen. Doch Er hat Sich entschieden, dem Menschen ein Gegenüber zu sein, das ihm zuhört, ihm hilft und jederzeit für ihn da ist.

So sollen auch wir für unsere Geschwister im Herrn da sein, bereit sein zum Zuhören, Mitfreuen und Mitleiden, bereit sein, um gemeinsam Zeit zu verbringen und einander zu helfen. Leider lässt sich diese Liebe auch sehr leich heucheln. Dies ist dann der Fall, wenn wir helfen, um vom anderen ein Lobes- oder Dankeswort zu bekommen, oder für sich selbst einen Vorteil daraus zu erhalten. Spätestens dann, wenn wir uns innerlich über die Undankbarkeit des anderen ärgern und daran Anstoß nehmen, muss uns klar werden, dass unsere „Liebe“ ihm gegenüber nur geheuchelt war. Mit unserer Zeit, Kraft und Hilfe in der Gemeinde sollen wir nicht sparen und knausern, wir sollen sie gerne geben und zwischen verschiedenen Diensten keinen Wertunterschied machen. Jeder hat in der Gemeinde seinen Platz, den ihm Gott zugeteilt hat. Und wenn wir im Kleinen, in den (weltlich gesehen) „niedrigen“ Diensten treu sind, so wird Gott Selbst dafür sorgen, dass wir größere Verantwortung zugeteilt bekommen. So läuft das im Reiche Gottes: Wer groß sein will, der soll aller Diener sein! Auf diese Art und Weise können wir unsere ungeheuchelte Bruderliebe leben, zu der wir berufen worden sind. Zu dieser Bruderliebe gehört aber auch, dass wir die Augen offen halten und uns nach der Gabe der Geisterunterscheidung und der Prophetie ausstrecken, sie uns vom Herrn erbitten für uns und unsere Gemeinde. Diese Gaben sind von unschätzbarem Wert, sie helfen uns, falsche Lehre, Sünde im Leben von uns und Geschwistern sowie andere Missstände der Gemeinde zu erkennen und in Liebe anzusprechen. Doch auch hier schleicht sich allzu schnell geheuchelte Pseudo-Liebe ein, die uns dazu bringt, einander zu verurteilen und einen frommen Hahnenkampf um das Rechthaben zu veranstalten. Deshalb ist es wichtig, damit wir in der ungeheuchelten Bruderliebe bleiben und nicht in die falsche Heuchelei abzudriften, dass auch wir selbst immer wieder Gott fragen, wo Er bei uns Veränderung möchte. Wo keine Veränderung mehr stattfindet, sind Tür und Tor geöffnet für den Geist der Heuchelei. Und dies wollen wir doch vermeiden, also lasst uns zu Gott fliehen und Ihn anflehen, uns aufzuzeigen, wo Er uns verändert haben möchte.

Sei gesegnet im Namen des Herrn!

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