Das Endziel des Glaubens -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 07. Apr 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2753

für den 07. Apr 2010 - Autor:

Das Endziel des Glaubens

Während ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen.

1. Petrus 1, 9 *©*
 

Wir sehen, dass Petrus zuerst auf die Gewissheit einging, die wir als Gläubige haben dürfen. Er schreibt, dass Gott Selbst die Aufgabe übernommen hat, uns wiederzugebären, uns den Glauben zu schenken, der uns rettet, unsere Strafe bezahlt, aber auch Selbst dafür sorgt, dass wir nicht nur gerettet werden, sondern unser Leben lang in Ihm bleiben. Petrus will uns klar machen, dass wir nicht einfach hier sind, um zu leben, oder um ein schönes Leben zu haben oder glücklich zu sein. Nein, es gibt ein höheres Ziel, das wir erreichen sollen. Und Gott hat den Weg zubereitet, den wir gehen sollen, um dieses Ziel zu erreichen. Wenn ich mit einer Wanderkarte unterwegs bin, die Karte regelmäßig konsultiere, aber mich nicht an ihre Anweisungen halte, so würde mich jedr mit vollem Recht auslachen und wohl etwas unschön betiteln. Aber viele Christen gehen mit der Wanderkarte des Christenlebens genau so um: Sie wissen genau und gut, wo es langgeht. Sie kennen den Weg. Sie kennen ihren Bergführer. Aber sie halten sich weder an die Anweisungen dieses Bergführers, noch an diejenigen der Wanderkarte. Sie verlassen lieber die Wege und versuchen, indem sie ungefähr die richtige Richtung anpeilen, das Ziel „zufällig“ zu finden. Und dann wundern sie sich, warum sie plötzlich vor einer hohen Felswand, einem tiefen Abgrund oder in einem gefährlichen Sumpfgebiet der Sünde stehen.

Der Weg zum Ziel ist der Weg des Glaubens. Er ist kein einfacher Weg. Es ist ein Weg, der alles kostet. Aber es ist der einzige Weg, der sicher zum Ziel führt. Wie sieht der Weg des Glaubens aus? Glauben bedeutet immer in Abhängigkeit zu sein. Glauben bedeutet: Was ich zu bieten habe, ist wertlos. Nur was ER mir bieten kann, hat tatsächlich Wert. Wer immer versucht, seine eigene, selbstgemachte Glaubenskultur zu leben, betritt einen gefährlichen Weg: Er ist wie Nadab und Abihu, die falsches Feuer (ihre falsche Frömmigkeit) in die Stiftshütte brachten. Was geschah da? Gott sandte Feuer, das sie sofort verbrannte. Ihre falsche Glaubenskultur hat sie zum Tode verurteilt. Gott will nicht, dass wir unsere eigenen Werke als fromme Opfer darbringen. Nur das, was ER geheiligt hat, darf geopfert werden. Wir müssen also all das, was wir Gott von Natur aus bringen würden, nämlich unsere Taten, guten Gedanken, schönen Gefühle, erst mal eintauschen gegen das, was Gott von uns möchte: Ich gebe Gott meine Träume ab und lasse mir dafür Gottes Wünsche und Träume für mein Leben schenken. Ich gebe Gott meine Gefühle ab und bitte Ihn, mir zu zeigen, wie Er fühlt. Wie traurig Er über den Zustand dieser Welt ist, aber auch, wie sehr Er Sich über jeden Sünder freut, der Buße tut und zu Ihm umkehrt.

Wenn wir dies tun, so bekommen wir eine immer tiefere Gewissheit der Wahrheit: so tragen wir das Ziel unseres Glaubens davon, die Errettung der Seelen. Aus dem Zusammenhang müssen wir entnehmen, dass es sich in erster Linie mal um die Errettung unserer eigenen Seele geht. Diese ist nicht nur ein einmaliges Geschehen, sie geschieht jeden Tag ein Stückchen mehr. Als Erwählte Gottes sind wir zwar ein für alle Mal gerettet und werden bewahrt, und zwar als ganzer Mensch, der Leib, Seele und Geist umfasst (1. Thess. 5, 23 – 24). Dennoch gibt es für unsere Seele viele schädliche Einflüsse, aus denen sie Tag für Tag gerettet und bewahrt werden muss. Da wäre zunächst einmal ein Unkraut namens Stolz. Dieses streut der Satan jeden Tag in unser Herz hinein. Das Herz ist der Sitz der Seele laut der Schrift. Dort versucht es, Wurzeln zu schlagen. Ebenso die Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Dann der Ehrgeiz, der uns davon abhält, uns von Gott ganz abhängig zu machen. Dann kommen noch viele Lügen, die der Satan ebenfalls mit großer Freude und Beharrlichkeit in unsere Seele hineinstreut. Zum Beispiel: „Dich kann Gott nicht gebrauchen“. Was tut ein guter Gärtner mit solchem Unkraut? Raus damit! Und dann füllt er die Lücke mit guten Pflanzen, damit da kein Unkraut wachsen kann: „Es steht geschrieben in Eph. 2, 10, dass Gott viele gute Werke vorbereitet hat, die ich tun soll. ER will mich gebrauchen.“ Amen!

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