Feuerfeste Bausteine des Glaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 25. Feb 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2712

für den 25. Feb 2010 - Autor:

Feuerfeste Bausteine des Glaubens

''Der Tag des Gerichts wird's klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch''.

1. Korinther 3, 13-15 *©*
 

Von welchem Schaden redet Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth? Worum es hier nicht geht, ist die Erlösung und Errettung. Das ist nämlich die Grundlage unseres ewigen Heils in Jesus Christus. Das Evangelium kommt von Gott, es ist sein eigenes Werk und sein souveräner Gnadenakt nach seinem freien Willen. In 1. Korinther 3,11 lesen wir: ''Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus''. Nicht wir haben den Grund gelegt, indem wir von uns aus geglaubt haben, sondern er wurde von Gott gelegt. Jesus starb damit wir (die ewig Erlösten) glauben, und nicht wir glauben und deshalb starb Jesus! Das würde uns sonst in die Position des Handelnden setzen, aber es ist Gottes Werk, daß ein Mensch gerrettet, geheiligt und erlöst wird. Gott hat uns ''zuerst'' geliebt (1. Johannes 4,19). Ein Gläubiger ist auf dieses gottgewirkte Fundament gestellt, indem er an das stellvertretende Opfer des Sohnes Gottes glaubt - mit dem Ziel, daß die Sünden vergeben sind. Anders verhält es sich mit Menschen, die ihre Heiligkeit selbstbestimmt auf ein anderes (eigenes) Fundament setzen, und meinen, sich selbst den Glauben verordnet zu haben. Ihre selbstgerechten Werke werden verbrennen und sie selbst bleiben unerlöst und gehen verloren (1. Korinther 3,17). In Johannes 15,16 lesen wir: ''Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt...''. Was bleibt, verbrennt nicht und was Gott bestimmt, daß wird einem auch gegeben werden. Sicherlich nicht gezwungenermaßen oder ohne unsere Bereitwilligkeit und unser Interesse. Aber immer aus Gnade und auf der Grundlage des Erlösers Jesus Christus (Johannes 14,6). Erwählung einerseits und Verantwortung andererseits - das lehrt uns die Bibel.

Paulus schreibt: ''Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut...'' (1. Korinther 3,10). Hier liegt unsere Verantwortung, die dann auch ''im Feuer'' geprüft wird. Es ist unsere Chance, uns für die Ewigkeit etwas Bleibendes und Gutes gemäß Matthäus 6,20 zu erhalten: ''Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen''. Wer das als Christ nun für uninteressant, verschiebbar oder unrentabel hält, offenbart einen recht blinden und weltlich orientierten Charakter. Wer nur dieses irdische Leben im Fokus hat, kann sich manchmal auch so sehr in der Welt verstricken und gefangen nehmen lassen, daß er dann auch nur eitle und egoistische Werke vorzuweisen hat, die nicht für den Himmel taugen. Wer beispielsweise nur für seinen Beruf lebt, und für den das Geldverdienen und materielle Schätze zu horten, das Wichtigste ist als alles andere, der denkt sehr beschränkt und kurzfristig. Erinnern wir uns hierbei auch besonders an das, was Jesus seinen Jüngern sagte: ''Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben'' (Matthäus 10, 41-42). Was wir anderen Menschen, und besonders Glaubensgeschwistern Gutes tun, haben wir Jesus getan (Matthäus 25,40). Ist das nicht Motivation genug, nicht wie durch's Feuer hindurch gerrettet zu werden, und anstatt vermeidbaren Schaden zu erleiden, seligen Gewinn zu machen?

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