Der Leib als Tempel -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 23. Nov 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2618

für den 23. Nov 2009 - Autor:

Der Leib als Tempel

''Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?''

1. Johannes 3, 16 *©*
 

Die Präsenz Gottes in unserem Leben sollte uns bewusst sein, wenn wir uns Christen nennen. Leider vergessen wir das manchmal und unser Leben ist leider nicht immer übereinstimmend mit dem, was geistlich geschehen ist, und nun von Bedeutung ist - hier und in Zukunft. Gut ist, wenn wir an solchen Punkten auch einsehen, daß unsere Wege falsch sind und umkehren. Das ist eine gesunde Entscheidung, die uns dann auch wieder zur Freude werden kann. Gott segnet unsere Umkehr wenn sie echt ist und wenn wir verstanden haben, daß wir uns nicht mehr selbst gehören. Paulus erinnert die Gemeinde in Korinth an substantielle geistliche Wahrheiten, die, wenn man diese auf sich wirken lässt, einen fast erschrecken lassen in ihrer überdimensionalen Aussage: ''Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr'' (1. Korinther 3, 16-17). Es hat einen Einfluß auf unser Leben, wie wir mit uns selbst umgehen - nicht nur auf Erden, sondern auch im Himmel. Ich muss mir selbst eingestehen, daß ich das oft einfach ignoriert und vergessen habe, daß meine Körperlichkeit nicht nur eine hohle Fassade ist, die in der Ewigkeit sowieso keine Rolle spielt. Das ist zwar auf der einen Seite richtig (1. Korinther 15,50: ''Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit''), aber das kann auch, in der Konsequenz auf Erden, zu ganz falschen Schlüssen führen - es spielt in gewisser Weise eben doch eine Rolle. Paulus erinnert die Korinther daran, und nimmt dabei auch kein Blatt vor den Mund wenn er schreibt: ''Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne'' (1. Korinther 6,15)! Gott ist unser irdischer Leib nicht egal. Wir wurden äußerlich so geschaffen wie wir sind, und es war nie die Absicht Gottes, daß wir diesen Leib zu unreinen, bösen oder gesundheitsschädlichen Dingen missbrauchen. Das ist uns theoretisch wohl auch allen klar und wir werden uns als Christen auch nicht gegen diese biblische Erkenntnis auflehnen.

Aber wie sieht das in der Praxis aus? Wie kann ich das verständlich umsetzen und mit welcher Einstellung kann ich künftig mit mir selbst besser umgehen? William McDonald schreibt in seinem Kommentar: ''Wir werden nicht in alle Ewigkeit entleibte Seelen bleiben. Sondern unser Geist und unsere Seele werden mit unserem verherrlichten Leib wiedervereinigt, damit sie gemeinsam auf ewig die Herrlichkeit des Himmels genießen können''. Wir müssen verstehen, daß Gott über Zeit und Raum steht und unser irdisches Leben für uns aus einer zukünftigen Perspektive heraus gesehen werden muss und kann. Die Zukunft bestimmt das Heute! Mein Verhalten soll ich aus der Zukunft heraus bestimmen, denn dort ist unser Ziel. Wir sollen leben was wir sind - der Tempel Gottes, der auch im Himmel bestand haben wird - in mir, erkauft durch das teure Blut Jesu Christi (1. Korinther 6, 19-20). Hoffnung ist etwas Zukünftiges. Wir sind bereits Kinder Gottes und schauen nach vorne. Hoffnung reinigt - hier haben wir wieder die zukünftige Perspektive, von der aus wir unser irdisches, leibliches Leben gestalten sollen. In 1. Johannes 3, 2-3 lesen wir: ''Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist''. Gott vereinigt seinen Geist mit unserem Geist - eine engere, intensivere und verbindlichere Beziehung gibt es nicht. Erinnern wir uns daran, es ist eine geistliche Tatsache - wir sind als Erlöste der Tempel des Heiligen Geistes - Gott hat Wohnung in dir genommen (Johannes 14,23) und er hat alles dafür getan, dir so nahe zu sein wie es nur möglich ist, weil er dich liebt. Eine herrliche über alle Maßen großartige Zukunft steht uns bereit: Lasse dein Verhalten hier, heute und jetzt von dieser herrlichen Hoffnung aus bestimmen - Gott wird dich segnen, wenn du ihn auch in deinem Leib ehrst. Und wo du versagt hast und den verkehrten Lüsten nicht geflohen bist (1. Korinther 6,18) so ist Umkehr und Buße möglich, denn bei Gott ist Gnade und Vergebung.

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