Wie sehr brauchst du Jesus? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 12. Feb 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2334

für den 12. Feb 2009 - Autor:

Wie sehr brauchst du Jesus?

''Ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.''

1. Korinther 2,2 *©*
 

Das Evangelium gehört Gott! Der Begriff Evangelium stammt aus der griechischen Sprache (neu-angelion), was soviel heißt wie ''Lohn für das Überbringen einer guten Nachricht'', kurz ''gute Nachricht'' oder konkreter ''Siegesbotschaft''. Der Mittelpunkt dieser frohen Siegesbotschaft ist Jesus Christus und nicht der (sündige) Mensch. Keith Green schrieb einmal: ''Der Mensch wurde geschaffen um Gott zu ehren und nicht Gott wurde geschaffen, um den Menschen zu ehren''! Darum bedeutet Evangelium auch: Gott kommt zu mir! Alles Andere wäre Werkgerechtigkeit und religiöse Irrlehre. Wir als Menschen haben ziemlich darin versagt Gott zu ehren, ebenso wie die abgefallenen Engel im Himmel, allen voran der Cherub Satan. Gottes Wunsch wurde hier nicht erfüllt (Römer 3,23). Das sind die Tatsachen denen wir uns stellen sollten. Um deutlich zu machen wie es um uns steht, gab Gott uns sein (gutes) Gesetz. Also nicht unser Gesetz für Gott sondern sein Gesetz für uns. Paulus schreibt in Römer 7,7: ''Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!« Gott ist es ernst mit seinem Willen, nicht nur im Gesetz - auch mit dem Willen gnädig, barmherzig, gütig und freundlich zu sein. Gott liegt viel an uns (Römer 11,22). In Apostelgeschichte 17, 30-31 lesen wir dazu: ''Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat''. Das ist das Angebot, die Lösung und die Notwendigkeit in einem. Wir können Gott absolut nicht durch unsere Vollkommenheit dienen, wie die himmlischen Engel vor dem Thron Gottes. So sind wir nicht, sondern schwach und geistlich in einem schlimmen Zustand (Psalm 88,16: ''Elend bin ich und todkrank von Jugend auf. Ich trage deine Schrecken, bin verwirrt'').

Aber dennoch (trotz unserem sündigen Verwirrtsein) will Gott daß wir vollkommen sind (Matthäus 5,48: ''Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist''). Dieses Dilemma kann nur dadurch gelöst werden, indem wir zuerst einmal den Wunsch Gottes anerkennen und gleichzeitig sofort kapitulieren. Sowie uns auch nicht mit ein bisschen Christentum begnügen oder religiöse Anstrengungen unternehmen, um gefühlsmäßig nicht ganz so verloren dazustehen vor Gott. William McDonald schrieb einmal: ''Eine echte Bekehrung ohne ein tiefes Bewußtsein der eigenen Sündhaftigkeit gibt es nicht. Es ist eine Sache verstandesmäßig zu bejahen, daß ich ein Sünder bin, aber es ist etwas ganz anderes, durch den Heiligen Geist von persönlicher Schuld in meinem Leben überführt zu werden. Wenn ich nicht eine geistgewirkte Erkenntnis meines völlig verlorenen Zustandes habe, kann ich auch niemals zum rettenden Glauben kommen''. Buße und Glaube gehören zusammen - wie sehr brauchst du Jesus Christus? ER ist HERR und Heiland, aber wenn er nicht auch dein HERR ist (mit allen berechtigten Forderungen und Konsequenzen) wie kann er dann dein Heiland sein? Du würdest dich selbst betrügen. Wir sollen keine Menschen sein, die glauben ohne zu wissen, was und woran sie eigentlich wirklich glauben. Wir sollen uns auch fürchten, so wie die dreitausend Seelen nach der Predigt des Petrus (Apostelgeschichte 3,43). Das war eine heilsame Furcht, die zur Neugeburt und somit Vergebung der Sünden führte. Der Anfang der Weisheit ist die Furcht des HERRN (Sprüche 9,10). Das Evangelium verlangt von uns nichts Unmögliches - nur zu glauben und mit dem Mund Jesus Christus bekennen sowie mit dem Herzen an die Auferstehung zu glauben (Römer 10, 9-10). Seid gesegnet!

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