Salzige Freundlichkeit -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Jun 2006)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1352

für den 06. Jun 2006 - Autor:

Salzige Freundlichkeit

''Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, daß ihr wißt, wie ihr jedem antworten sollt.''

Kolosser 4,5-6 *©*
 

Jemandem ''Honig um den Bart schmieren'' ist im Sinne Gottes wohl längst nicht so effektiv wie Freundlichkeit verbunden mit gesalzener Rede. Das klingt auf den ersten Blick etwas befremdlich ist aber im positiven Sinne eine höchst explosive Mischung. Eine salzige Rede ist nicht gleichbedeutend mit aggressiver und schlechter Laune. Was andere aufhorchen lässt wenn wir so reden, ist unser ehrbares Leben was wir suchen sollen (1. Thessalonicher 4,11-12). Warum? Weil wir nicht anderen predigen sollen und selbst verwerflich werden in dem was wir tun (1. Korinther 9,27). Dennoch haben Christen in Schwachheit immer noch mehr zu sagen als Ungläubige, die sich stark und klug fühlen. Christen sind das ''Salz der Erde'' und das ''Licht der Welt'' (Matthäus 5,13-14). Wir sollen uns daher nicht verstecken sondern sollen gesehen und gehört werden. Das Evangelium ist die wunderbarste Botschaft aller Zeiten. Sie (Jesus) verändert Menschen und Einstellungen von Grund auf und macht uns selig.

Das sollen wir verkünden durch unser Leben und unsere Rede und uns deswegen nicht schämen (Römer 1,16). Wenn wir unseren Glauben an Jesus Christus vor anderen Menschen bekennen, so wird uns Jesus auch vor dem himmlischen Vater bekennen (Matthäus 10,32). Wir sind zum Zeugnis berufen. Dazu müssen wir keine großen Redner sein. Muß man denn ein ''komischer Kauz'' sein um freundlich und gleichzeitig salzig zu sein? Nicht unbedingt, auch wenn es schon passieren kann, daß man so von manchen Zeitgenossen wahrgenommen wird. Schlimm ist das aber nicht, denn man fällt meistens irgendwie auf wenn man die Wahrheit sucht und auch findet. Man kann auch in sein Gebet, dem ''Opfer des Mundes'' (Psalm 119,108) eine gewisse ''Würze'' hineinbringen um damit Außenstehende und auch Glaubensgeschwister anzusprechen und aufzubauen. Das funktioniert auch in einem Brief, einer E-Mail, einem Telefonat oder einer schriftlichen Andacht. Um Weisheit und gelegene Zeiten dürfen wir Gott bitten, der gerne gibt und uns nicht böse ist wenn wir hierin Mangel haben (Jakobus 1,5). :-)



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