halbleer oder halbvoll? -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 30. Jan 2003)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 129

für den 30. Jan 2003 - Autor:

halbleer oder halbvoll?

Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den anderen Völkern: »Der Herr hat an ihnen Großes getan.«
Ja, Großes hat der Herr an uns getan. Da waren wir fröhlich.
Wende doch, Herr, unser Geschick, wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.
Sie gehen hin unter Tränen und tragen den Samen zur Aussaat. Sie kommen wieder mit Jubel und bringen ihre Garben ein.

Ps. 126 *©*
 

Ist es bei euch auch so, daß ihr Sachen meist eher pessimistisch, als optimistisch seht? Bei mir zumindest ist es so, wenn ich nicht bewußt versuche positiv zu denken.
Ich glaube, daß es auch mit unserem westlichen Lebensstil zusammen hängt. Nicht umsonst sagen wir eher, daß ein Glas halbleer ist, als daß es noch halb voll ist.
Auch wenn jemand alt ist und stirbt, sagen wir: Seine Zeit ist abgelaufen. In biblischem Denken sagte man stattdessen: Seine Zeit ist erfüllt.
Wir können vieles von zwei Seiten betrachten. Entweder neigt sich ein Leben dem Ende zu und ist verbraucht oder der Krug des Lebens ist bis zum Rand gefüllt mit Weisheit, Erfahrung, Liebe und Leben.
Ich denke, daß wir vieles, was uns bedrückt und Angst macht oft nur einmal von einer anderen Seite aus betrachten müssen, um das gute daran zu sehen.

Und so ist es auch mit den vielen Dingen, die wir nicht verstehen, die uns oft ausrufen lassen: ''Gott, wie kannst du das zulassen?'' Gott sieht die Dinge oft aus einer anderen Sicht als wir. Bei vielem, was uns zuerst als schlecht erscheint, hat er für uns etwas Gutes im Blick, was wir nur noch nicht erkennen können.
Letztens fragte jemand im Chat: ''Wie kann Gott es zulassen, daß meine Freundin grad eine Notoperation hat?'' Ich aber dachte: ''Danke Gott, daß du es ihr ermöglicht hast, noch in den OP zu kommen.

In vielem, wo wir nur Leid sehen, hat Gott das Gute für uns schon bereit.

Danke Gott - und gib bitte auch mir ein Stück, wie du die Dinge zu sehen.

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