-|- Andacht von (Daily-Message-Archiv, 01. Jul 2005)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1012

für den 01. Jul 2005 - Autor:

Freude am Herrn

Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke

Nehemia 8, 10 *©*
 

Ein jeder kennt doch die Tage, an denen man am liebsten im Bett geblieben wäre. Streit mit den Freunden, eine Arbeit in den Sand gesetzt, Ärger mit den Eltern, schon wieder keine Lust zu lernen, schlechtes Wetter, einfach alles läuft schief. Und dann stellt sich immer wieder die Frage: Was mach ich jetzt? Schließe ich mich in mein Zimmer ein und komme erst abends wieder heraus? Gehe ich gleich raus und bleibe irgendwo für den Rest des Tages?

Was soll man tun, wenn man einmal so richtig schlecht gelaunt ist?

Wenn ich an früher denke, dann erinnere ich mich daran, wie ich mit solchen Situationen umgegangen bin. Da hat dann schon mal die ein oder andere Tür geknallt, der Schlüssel wurde im Schloss umgedreht und ich bin für den Rest des Tages nicht mehr aus meinem Zimmer rausgekommen. Aber zugegeben, eine Lösung ist das ja auch nicht gerade. Dann gab es auch noch die Variante, sich sein Fahrrad zu schnappen und einfach wegzufahren, weil man es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat und einfach nur noch weg wollte. Aber auch das war keine sinnvolle Lösung, denn wenn es einem selbst danach besser geht, so kommt man dann doch nach Hause, die Eltern haben sich Sorgen gemacht und man fängt aufs neue eine Diskussion an. Das ist dann auch kein Kompromiss dafür, dass es einem eine Weile gut geht, man sich abregt und dann zu Hause doch nur wieder all diese Ruhe verliert.

Wo also finde ich eine vernünftige Antwort, auf diese Frage? Wer kann mir sagen, was ich tun soll? Die Antwort zu finden ist –wie so oft- eigentlich ganz einfach: Man muss nur seine Bibel aufschlagen und findet beim Propheten Nehemia folgendes: „[Und] Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“

Da könnte man jetzt denken: „Moment? Klar freue ich mich an meinem Herrn, aber soll ich jetzt, wo doch eigentlich alles düster für mich aussieht, Luftsprünge machen? Das kann doch nicht wirklich sein, oder?“

Luftsprünge müssen es auch nicht sein! Was mache ich denn, wenn ich mich an Gott freue? Ich springe ja nicht unbedingt wie verrückt durch das Haus. Es gibt ganz einfach Dinge, die man da machen kann, zum Beispiel beten oder Worship-Musik hören.

Ein Gebet zum Beispiel kann sehr befreiend wirken. Ich kann mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen (also in meiner momentanen Situation etwa Wut, Enttäuschung, Lustlosigkeit) zu Gott kommen, kann mir von der Seele reden und er hört mir zu. Wenn wir nur etwas in uns gehen, uns Gott zuwenden mit unseren Problemen und ihn an dieser Situation teilhaben lassen, kann es uns schon die nötige Stärke geben, um zum Beispiel nach einem Streit auf den anderen zuzugehen und uns zu entschuldigen oder einfach noch einmal in Ruhe miteinander zu reden, wenn man vorher lautstark diskutiert hat.

Es gibt aber noch eine sehr wirksame Möglichkeit: Die Musik! Worship kann von unterschiedlicher Art sein: Mal laut und wild, mal leise und bedacht, aber immer auf ein Ziel ausgerichtet: Unseren Herrn zu preisen, zu loben und anzubeten. Wenn es einem dann so richtig schlecht geht, tut es gut, Musik für Gott zu hören. Es baut einen auf, indem man erst mal Minute für Minute, Lied für Lied von dem momentanen Gefühlschaos weggeführt und in die Anbetung geleitet wird. Wenn man dann mit seinen Gedanken bei Gott ist, kann man spüren, wie man nach und nach wieder wächst. Wie man immer stärker wird, Kräfte sammelt und sich wieder beruhigt, wie man sich bei Gott fallen lassen und seinen Zorn und seine Wut ablegen kann. Hinterher geht es einem bedeutend besser, diese Erfahrung habe ich selbst schon machen dürfen. Das ist auch der Weg, mit dem ich selbst jetzt solche Situationen bewältige. Gebet und Musik sind zwei wunderbare Mittel, die einem dabei sogar mehrere Wirkungen bringen: Zum einen kann man sich von der Seele reden oder auch singen, zum anderen hat man so wieder einmal die Gelegenheit, Zeit mit Gott zu verbringen und sich mal wieder auf ihn zu besinnen und letztendlich geht es einem hinterher wieder besser, man hat wieder Kraft und das sagt uns der Satz: „Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke“.

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