mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6626 - Fri., 13 Nov 2020

Wie begegne ich der Angst? Teil 2

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.''

1. Johannes 4, 17-18


Und das Beste daran ist, wir sind dort im Grunde schon angekommen als Gottes geliebte Kinder. Auch wenn es noch nicht offenbar ist, es stimmt. In 1. Johannes 3, 2-3 steht: „Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist“. Es ist keine Sünde manchmal ängstlich zu sein, aber die Formel der Zuversicht lautet: ''Wer liebt und geliebt wird, überwindet alles''! Es ist bezahlt - das, was uns von Gott trennte, hat Gott selbst durch seinen geliebten Sohn Jesus Christus überwunden. Der Glaube an das biblische Evangelium vom gekreuzigten und von den Toten auferstandenen Sohn Gottes Jesus Christus führt uns zur festen Zuversicht und zur lebendigen Hoffnung und zur Überwindung der Angst. Eine Frucht davon ist wahre Liebe und spürbarer, tiefer Frieden - dafür sollten und dürfen wir unendlich dankbar sein. Es ist tatsächlich vollbracht! Niemand und nichts kann uns nun jemals von dieser Liebe Gottes trennen (Römer 8,34-35)! In Kolosser 3, 12-17 steht: „So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles aber [zieht] die Liebe [an], die das Band der Vollkommenheit ist. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar! Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn“. William McDonald (Januar 7, 1917 – Dezember 25, 2007) schreibt in seinem Bibelkommentar: „Die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.« Gott ist Liebe, und diese Liebe braucht einen Gegenstand, den sie lieben kann.

Der besondere Gegenstand der Liebe Gottes ist die Gemeinschaft derer, die in seine Familie hineingeboren worden sind. Wenn ich in Gemeinschaft mit Gott sein soll, dann muß ich diejenigen lieben, die er auch liebt. »Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden.« Nicht unsere Liebe wird hier vollendet, sondern Gottes Liebe wird in uns vollendet. Johannes nimmt uns nun mit in die Zukunft, wenn wir vor dem Herrn stehen werden. Werden wir freimütig und voll Zuversicht dort stehen, oder werden wir schreckliche Angst haben? Die Antwort lautet, daß wir mit Freimut oder Zuversicht dort stehen werden, weil die vollkommene Liebe die Sündenfrage ein für allemal gelöst hat. Der Grund für unsere Zuversicht an diesem kommenden Tag wird uns mit den Worten: »denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt« genannt. Der Herr Jesus ist jetzt im Himmel, und hat das Gericht hinter sich. Einst kam er in diese Welt und litt die Strafe, die unsere Sünden verdient hatten. Aber das Werk der Erlösung ist vollendet und er wird die Sündenfrage nie wieder aufrollen müssen. »Wie er ist, sind auch wir in dieser Welt.« Das heißt, unsere Sünden wurden am Kreuz von Golgatha gerichtet...“
. Wir müssen nicht mehr die Strafe Gottes fürchten als Antwort auf unsere Sünden und unsere Sündhaftigkeit die ja immer noch vorhanden ist. Aber wir werden erzogen und leben in der Heiligung. Was wir da erleben ist aber keine Strafe, sondern liebevolle und notwendige Korrekturen von Gott. Das brauchen wir. Es ist auch die Konsequenz unserer Annahme vor unserem himmlischen Vater, den wir nicht sehen werden ohne diese Heiligung. Und das sollten wir auch selbstständig suchen und uns darin bewähren (Hebräer 12,14: „Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird“)! Alles wird gut!

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