mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 587 - Sun., 02 May 2004

Ich schweige, wenn ich reden sollte

Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.

Joh 15,20


Fällt es euch auch immer schwer, von Gott zu reden? Hier im Internet geht es ja so einigermaßen, hier kann ich leicht und frei darüber erzählen, was ich schon so alles mit meinem Gott erlebt habe. Aber wie ist das im normalen Leben? Wie ist das bei Freunden, bei Kollegen oder Klassenkameraden? Wissen sie, daß du Christ bist? Erzählst du dort davon, was du so alles mit ihm erlebt hast? Versuchst du, auch ihnen die frohe Botschaft von Jesus weiterzuerzählen? Mir zumindest fällt das immer sehr schwer.

Wovor haben wir eigentlich Angst? Wir werden doch heute als Christen nicht mehr verfolgt (zumindest hier bei uns nicht). Haben wir Angst, uns lächerlich zu machen? Haben wir Angst, daß man uns nicht glaubt? Was kann uns denn passieren?

Wenn ich euch hier im Internet von Jesus und Gott erzähle, merke ich immer, wie mich der Heilige Geist unterstützt. Ich spüre seine Kraft, die mich fähig macht offen und ohne Hemmungen zu schreiben. Ich merke, wie er mich erfüllt, wie er mein Herz voll macht, daß mir der Mund überläuft. Ja, und er nimmt mir auch meine Angst, hier vor hunderten von Leuten zu bekennen: Ich gehöre zu Jesus - ich glaube an ihn - mein Leben gehört ihm.

Und doch fehlen mir im wirklichen Leben oft die richtigen Worte. Zu oft schweige ich, wenn ich als Christ eigentlich gefragt bin. Zu oft lasse ich meinen Mund geschlossen, wenn ich eigentlich reden sollte. Und das, obwohl ich weiß, daß da jemand hinter mir steht, der mich stärkt und schützt ...

Wie ist das bei euch? Schreibt mir doch einfach mal, wie ihr damit umgeht.

Vater, ich bitte dich, sei du immer bei uns, schenke du uns den Mut, von dir zu reden. Schenke du uns die Kraft, den Mund zu öffnen, wenn dein Wort gefragt ist. Nimm du uns unsere Angst, uns zu dir zu bekennen.

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